Jürgen Kessing, Oberbürgermeister von Bietigheim-Bissingen, steht im Blickpunkt wegen einer Autofahrt unter Alkohol-Einfluss. Foto: dpa

Jürgen Kessing ist nach einer Autofahrt unter Alkohol-Einfluss seinen Führerschein los. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den OB von Bietigheim-Bissingen.

Bietigheim-Bissingen - Wegen einer Trunkenheitsfahrt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Oberbürgermeister von Bietigheim-Bissingen. Das sagte ein Sprecher der Anklagebehörde am Mittwoch. Demnach war OB Jürgen Kessing mit 1,1 Promille am Steuer erwischt worden. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Der SPD-Politiker war demnach am 21. Juni auf dem Heimweg von einer Nachsitzung des Gemeinderats. Seitdem ist er seinen Führerschein los.

Kessing räumte in mehreren Medien ein Fehlverhalten ein. „Es tut mir leid, dass das passiert ist“, sagte er gegenüber unserer Zeitung. Er betonte demnach, dass bei der Fahrt nichts passiert sei - „außer dass ich mich selbst geschädigt habe“.

Kessing kandidiert für das Präsidentenamt des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV). Daran hält er trotz der drohenden Strafe fest. Die Findungskommission des DLV habe ihn gebeten, seine Kandidatur aufrechtzuerhalten, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Der bisherige DLV-Präsident Clemens Prokop wird nach 16 Jahren aufhören.

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