Mit Note „ausreichend“ beim Netztest des Magazins „Connect“ gibt sich Telefónica mit den Netzen O2 und E-Plus nicht zufrieden. Foto: AP

Nach der Veröffentlichung des Mobilfunknetz-Tests durch das Magazin „Connect“ meldet sich der Anbieter Telefónica nun zu Wort und erklärt die Note „ausreichend“ für O2 und E-Plus.

Stuttgart - Das Magazin „Connect“ hat seinen jährlichen Handynetz-Test veröffentlicht. Unter die Lupe genommen wurden die deutschlandweiten Anbieter Telekom, Vodafone und Telefónica.

Während die Telekom und Vodafone bei diesem Test „sehr gut“ abschnitten, hinkte Telefónica dem Ergebnis seiner Konkurrenten mit der Note „ausreichend“ hinterher.

Netzintegration von O2 und E-Plus sorgt für schlechteres Abschneiden

Der Pressesprecher des Netzanbieters Telefónica, Florian Streicher, meldet sich nun zu Wort: „Grundsätzlich profitieren unsere Kunden trotz der laufenden Netzintegration von O2 und E-Plus von einer stabilen Netz-Qualiät.“ Die beiden Netze würden zu einem neuen, gemeinsamen Netz von Telefónica zusammengelegt. Streicher ist der Ansicht, dass der Netztest des Fachmagazin CHIP belegt, dass durch zusätzliche Maßnahmen eine Qualitätssicherung gelungen sei.

Der Pressesprecher des Netzanbieters Telefónica räumt ein, „dass die laufenden Arbeiten die Ergebnisse in technologisch ausgerichteten Netztests beeinflussen und je nach Messmethodik auch zu vorübergehenden Rückschritten bei den Ergebnissen führen können“. Dies sei im aktuellen Test des Magazin Connect der Fall.

Besserung ab Jahresende 2018

Durch die Netzintegration befände sich Telefónica in einer „intensiven Umbauphase“. Für die Zeit der Netztests habe der Anbieter im Interesse ihrer Kunden keine Pause eingelegt, merkt Streicher zudem an. „Wichtiger als technologisch optimierte Spitzenwerte ist für unsere Kunden im digitalen Alltag ein verlässliches Netz mit guten Durchschnittsgeschwindigkeiten“, so der Pressesprecher.

Laut Streicher werde die Netzintegration mit Hochdruck angetrieben uns soll bundesweit bis Jahresende 2018 umgesetzt werden.

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