Das Eis ist schon bereit: Davide de Paola (links) und Giuseppe Amdendola in ihrer neuen Eisdiele in Benningen. Foto: Werner Kuhnle

Neue Eisdiele mit italienischem Flair: Es gibt nicht nur selbst gemachtes Eis, sondern auch Pinsa und Cocktails.

Eis, aber auch Pinsa. Kaffee, aber auch Cocktails. Davide de Paola und Giuseppe Amendola haben ihre neue Eisdiele in Benningen eröffnet. Passenderweise heißt sie „Italo: Gelato and more“.

 

Man kennt die beiden Eismacher aus der Marbacher Fußgängerzone. Dort hatten sie fünf Jahre lang das „La Porta“ unterhalb des Torturms betrieben. Im vergangenen Spätherbst packten sie ihre sieben Sachen und zogen nach Benningen um. Dort haben sie sich jetzt in der leer stehenden ehemaligen Eisdiele am Dengelberg gleich an der Hauptstraße eingerichtet.

Ganzjähriger Betrieb in Benningen

In Benningen am Dengelberg geht es weiter. Foto: Werner Kuhnle

Den Laden Marbach haben die beiden jedoch nicht geschlossen, weil es ihnen dort nicht mehr gefallen hat. Im Gegenteil. Aber die beiden Familienväter wollten ihre Eisdiele das ganze Jahr über betreiben, nicht nur in der warmen Jahreszeit. Während die alte Ladenfläche in Marbach zu klein für eine reine Bewirtung im Innenbereich war, ist die Location in Benningen größer. Und bietet mehr Platz für Gäste – aber auch für das Eislabor und die Küche.

Eis, Pinsa und Torten im Angebot

Das nutzen Davide de Paola und Giuseppe Amendola und bieten an ihrer neuen Adresse neben ihren selbstgemachten Eiskreationen auch verschiedene Pinsas an. Auch die stellen die beiden Italiener selbst her – aus Zutaten aus Italien. Warum Pinsas? „Wir wurden ständig gefragt, ob wir nicht auch etwas Salziges anbieten können“, sagt Davide de Paola. „Für eine Eisdiele ist das eine gute Ergänzung.“ Zudem soll es im „Italo: Gelato and more“ verschiedene Torten geben, von Schoko-Sahne bis Cheesecake. Das Angebot wird immer wechseln und ist selbst gemacht. Ebenso wie die verschiedenen Versionen von Tiramisu – mit Nutella, Pistazie, Salzkaramell oder klassisch.

Davide de Paola und Giuseppe Amendola wollen sieben Tage die Woche offen haben, erst einmal von 11.30 bis 20 Uhr. „Im Sommer dann bestimmt länger“, sagt Giuseppe Amendola.

Dann nämlich, sobald es wärmer wird, kann man auch schön draußen sitzen. Unter der großen Kastanie vor der neuen Eisdiele stehen die Tische schon bereit. Bis es soweit ist, kann man es sich drinnen gemütlich machen. Am Interieur der Vorgänger haben die beiden Neuen zwar wenig verändert, weil viele andere – wichtigere – Anschaffungen anstanden, wie etwa eine Eismaschine, ein Schockfroster, die Spaghettieispresse oder eine Sahnemaschine.

Italienisches Eiscafé oder Bar-Feeling an den hellen Holztischen gibt es dennoch. Spätestens, wenn zum Aperol-Spritz das kleine, in Italien übliche Schälchen Chips oder Oliven an den Tisch kommt. Italienisches Bier und italienischen Wein wird es auch geben.

Neues Macha-Eis in Planung

„In der Gastronomie muss man sich immer weiterentwickeln“, sagen Giuseppe Amendola und Davide de Paola. Sie beide setzen auf einen Mix aus Tradition und neuen Dingen. „Wir machen Eis nach alten Rezepten, entwickeln aber manches immer weiter und kreieren neue Sorten“, sagt Davide de Paola. Momentan tüfteln die beiden zum Beispiel an einem Macha-Eis.

Die Klassiker wird es natürlich weiterhin geben. Und auch das Nutella-Eis, der Topseller der vergangenen Saison in Marbach. Dort, in der Fußgängerzone, gibt es für das La Porta auch schon einen Nachfolger. Die neuen Pächter wollen Ende Februar eröffnen.

Dieser Artikel wurde am 27. Februar 2027 aktualisiert.