Nach einer Amtszeit ist Schluss: Ingolf Welte sucht beruflich neue Wege. Foto: Archiv/Simone Ruchay-Chiodi

Der Nufringer Bürgermeister Ingolf Welte will sich beruflich neu orientieren und nach einer Amtszeit nicht erneut kandidieren.

Der Nufringer Bürgermeister Ingolf Welte kündigt auf dem Neujahrsempfang seiner Gemeinde an, nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung zu stehen. „Der Neujahrsempfang am 12. Januar 2025 war dazu ein guter Anlass. Damit können sich alle Beteiligten auf die Neuwahl einstellen“, teilt er am Sonntag mit. Welte war seit dem 14. Februar 2018 als parteiloser Bürgermeister als Nachfolger von Ulrike Binninger im Amt.

 

„Vieles spricht für mich dafür, weitere Herausforderungen anzugehen. Wer jedes Jahr auf große Teile seines Urlaubsanspruchs verzichtet, keine Mittagspause macht und zusätzlich zu den vielen Abend- und Wochenendterminen mehr als 5000 Überstunden angesammelt hat, kann nicht einfach aufhören zu arbeiten“, sagt er.

Er sei seit 1988 in vielen Vereinen aktiv, sitze im Kreistag und in Ausschüssen, Verbänden und Aufsichtsräten. „Ich werde mir einen Lebensarbeitstraum erfüllen und mich nach so vielen Jahren im öffentlichen Dienst endlich selbstständig machen“, sagt der heute 64-Jährige. Vor seiner Zeit als Bürgermeister war Welte Polizeihauptkommissar. Die Bürgermeisterwahl soll voraussichtlich am 30. November 2025 stattfinden.