Spielfreude pur: Dejan Stojanovic, Gunter Jungwirth und Patrick Schwenkel (von rechts) bei ihrem Auftritt am 6. April bei der Esslinger Kult-Kneipen-Nacht Foto: privat

Die Nürtinger Cover-Band Jaded mit Gunter Jungwirth und Dejan Stojanovic ist eine Institution. Seit 13 Jahren lassen es die beiden Musiker, die sich schon seit ihrer Schulzeit kennen, am 30. April für einen guten Zweck krachen.

Nürtingen - Viele Ehen halten nicht so lange wie diese Verbindung: Seit 19 Jahren spielen Gunter Jungwirth und Dejan Stojanovic zusammen in einer Band. Die Schulkameraden, die gemeinsam die Nürtinger Geschwister-Scholl-Realschule besucht haben, treten mit ihrer Formation Jaded am 30. April im Schlachthof Nürtingen auf. Seit 2006 ist das Benefizkonzert an diesem Datum in der Stadt eine feste Größe. Der Erlös des von den Lions-Freunden veranstalteten Abends geht zugunsten der sonderpädagogisch ausgerichteten Theodor-Eisenlohr-Schule.

Seit der fünften Klasse eine musikalische Einheit

„Für uns ist das nicht ein x-beliebiger Gig, sondern etwas Besonderes, weil wir helfen und etwas bewirken können“, sagt der Gitarrist Dejan Stojanovic, der seit der fünften Klasse mit seinem Schulkumpel Gunter Jungwirth (Bass und Gesang) eine musikalische Einheit bildet. Der Dritte im Bunde ist Freddy Dech. Der Schlagzeuger aus der ehemaligen Parallelklasse lebt seit drei Jahren in Osnabrück, weshalb der 41-Jährige im Schlachthof nicht an den Drums sitzt. Vertreten wird er von Patrick Schwenkel, der sonst bei der Reutlinger Band Cat Down the River trommelt.

Mit Schul-Projekttagen hat alles begonnen

Die Geburtsstunde von Jaded geht auf Projekttage an der Geschwister-Scholl-Schule zurück. Gunter Jungwirth spielte da bereits Gitarre. Dejan Stojanovic war sofort infiziert. „Oh, cool, das will ich auch machen“, erinnert er sich an seine ersten Gehversuche als Musiker. Im Repertoire hat Jaded Klassiker wie „Run to You“ (Bryan Adams), „Pride“ (U 2) oder „Let me Entertain You“ (Robbie Williams). Jaded spielt in der Region Stuttgart und darüber hinaus. Je nach Zielgruppe wird’s auch mal härter – etwa bei Studentenpartys. „Wichtig ist, dass wir das Publikum mitreißen“, sagt der Gitarrist Dejan Stojanovic.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: