Jürgen Filius (Bündnis 90/Die Grünen) am 11. September 2015 in Stuttgart Foto: dpa

Jürgen Filius und seine Partei die Grünen, hoffen auf einen zweiten NSU-Ausschuss auf Bundesebene. Darin könnten die Informationen der Länder einfließen und ganzheitlich beleuchtet werden.

Stuttgart - Die Grünen in den NSU-Untersuchungsausschüssen mehrerer Länder hoffen auf eine Fortsetzung der Aufklärungsarbeit zu den Rechtsterroristen auf Bundesebene. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn im Bundestag ein zweiter Ausschuss zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ seine Arbeit aufnehmen würde, sagte der Obmann der Grünen im baden-württembergischen Ausschuss, Jürgen Filius, am Montag in Stuttgart.

Die Grünen-Vertreterin aus Thüringen, Madeleine Henfling, erklärte, es gehe darum, das „große Ganze“ auf Bundesebene zu beleuchten und die Arbeit der Bundesbehörden mit den Informationen aus den Ländern noch einmal genauer zu betrachten. Dem NSU werden zehn Morde zwischen den Jahren 2000 und 2007 zugerechnet, an Migranten und an der Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn.

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