Noten für die Roten Analyse: VfB Stuttgart nicht kaltschnäuzig genug

Von tn 

Es gibt ja immer wieder verbale Modeerscheinungen im Profifußball. Zuletzt zum Beispiel war oft vom vorderen Drittel die Rede. Auch beim VfB Stuttgart – unsere Noten für die Roten.

Stuttgart - Es gibt ja immer wieder verbale Modeerscheinungen im Profifußball. Zuletzt zum Beispiel war oft vom vorderen Drittel die Rede. Auch beim VfB Stuttgart. Es geht dabei um den Abschluss eines jeden Angriffs tief drin in des Gegners Hälfte. Dort, wo die Offensivabteilung ihre Stärken ausspielen und eiskalt zuschlagen soll. Blöd nur, wenn genau das dann nicht gelingt. Der VfB (4-2-3-1-System) jedenfalls hatte am Freitagabend im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg zahlreiche Angriffe, die im Ansatz wirklich vielversprechend waren. Doch entweder nahm schon eine unsaubere Ballannahme den Schwung und die Genauigkeit aus der Offensivaktion, oder der Abschluss misslang. Vor allem über die rechte Seite kam der VfB in der ersten Halbzeit immer wieder mit Tempo in die Nürnberger Hälfte, Martin Harnik fehlte aber sowohl als Vorbereiter als auch als Vollstrecker die Kaltschnäuzigkeit.

Nach der Pause fehlten dem VfB dann selbst diese Überraschungsmomente, gefährlich wurde es nur noch nach Standards von Alexandru Maxim. In der Abwehr merkte man Georg Niedermeier und Karim Haggui die fehlende Spielpraxis noch deutlich an.

In unserer Bildergalerie finden Sie die Noten für die Roten.

1 – überragend

2 – stark

3 – Durchschnitt

4 – nicht in Form

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