Konstantin Rausch liegt nach der verlorenen Partie gegen Bayern München auf dem Boden. Welche Noten er und seine Kollegen sich erspielt haben, erfahren Sie in unseren Noten für die Roten. Klicken Sie sich durch. Foto: dpa

Es gab kaum jemanden, der die große Überraschung für möglich gehalten hätte – doch lange Zeit sah es so aus, als könnte der VfB den FC Bayern München in die Knie zwingen.

Stuttgart - Es gab kaum jemanden, der die große Überraschung für möglich gehalten hätte – doch lange Zeit sah es so aus, als könnte der VfB den FC Bayern München in die Knie zwingen. Taktisch klug, aggressiv und immer wieder gefährlich im Spiel nach vorne – das war der Stuttgarter Auftritt in der ersten Hälfte. Das Führungstor durch Vedad Ibisevic war verdient. Die Münchner (im 4-1-4-1-System) enttäuschten und wirkten seltsam fahrig und uninspiriert in ihren Offensivaktionen. Der VfB (im 4-4-2-System) dagegen war hellwach – was sich allerdings im Lauf der zweiten Hälfte änderte.

Der FC Bayern wurde stärker und präsenter und drängte die Mannschaft von Thomas Schneider in die eigene Hälfte. Die VfB-Profis mussten dem hohen läuferischen Aufwand Tribut zollen und liefen den ballsicheren Münchnern oft nur noch hinterher. Der Ausgleich des FC Bayern durch Claudio ­Pizarro war verdient. Bitter für den VfB war allerdings, dass der Treffer nicht heraus­gespielt war, sondern nach einer Standard­situation fiel.

Am Ende war der VfB drauf und dran, das Unentschieden über die Zeit zu bringen – doch dann flankte Rafinha, und Thiago traf in der Nachspielzeit.

In unserer Bildergalerie haben wir den VfB-Profis wieder Zeugnisse ausgestellt. Klicken Sie sich durch die Noten für die Roten.

1 – überragend

2 – stark

3 – Durchschnitt

4 – nicht in Form

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