Noten für die Roten Analyse: VfB mit Herz und Leidenschaft

Von dip 

Ob sie nun positiv oder negativ auffielen – allen war eines gemeinsam: ein großes Kämpferherz, viel Leidenschaft und der unbedingte Wille, die Partie zu gewinnen.

Stuttgart - Er hat es tatsächlich gewagt: Trainer Huub Stevens stellte Innenverteidiger Antonio Rüdiger bei dessen Comeback nach viermonatiger Verletzungspause gleich in die Startelf. Um es vorwegzunehmen: Der Jung-Nationalspieler brachte einen Schuss Aggressivität ein und spielte solide, markanter aber waren andere.

Serey Dié etwa, der mit einem Fehlpass das Gegentor zum 1:1 einleitete. Oder Martin Harnik, der zwei hundertprozentige Torchancen versemmelte, das 2:1 vorbereitete und später mit Gelb-Rot vom Platz flog. Und dann natürlich Daniel Ginczek, der zweifache Torschütze. Ob sie nun positiv oder negativ auffielen – allen war eines gemeinsam: ein großes Kämpferherz, viel Leidenschaft und der unbedingte Wille, die Partie zu gewinnen.

Von Beginn an trat der VfB (im 4-2-3-1-System) giftig auf, erst recht nach der frühen Führung. Das machte mächtig Eindruck auf die Bremer (4-4-2 mit Raute). Umso überraschender, dass der VfB nach der Pause erst mal seltsam zögerlich spielte und sich kleine Fehler erlaubte. Prompt fiel das 1:1. Nach der neuerlichen Führung war die Mannschaft endgültig auf Sieg gepolt, daran änderte auch das 2:2 nichts mehr.

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