Fassungslos: Timo Werner. Er gehört zu einem der wenigen guten Spieler gegen Wolfsburg. Klicken Sie sich durch die Noten für die Roten. Foto: dpa

Manchmal braucht eine Fußballmannschaft einen besonderen Reiz. Eine Art Initialzündung, um ins Spiel zu finden. Der VfB bekam sie gegen Wolfsburg. Gebracht hat es nichts. Unsere Noten für die Roten.

Wolfsburg - Manchmal braucht eine Fußballmannschaft einen besonderen Reiz. Eine Art Initialzündung, um ins Spiel zu finden. Ein Zeichen, um die Ärmel hochzukrempeln und die Dinge anzupacken. Als der VfL Wolfsburg zu Beginn der zweiten Hälfte mit einem fragwürdigen Freistoß durch Diego das 2:0 erzielte und kurz danach zwei VfL-Profis im Luftkampf die Ellbogen über der Grenze des Erlaubten einsetzten, war der Punkt für den VfB gekommen. Die Reize waren gesetzt. Und das Team stürmte fortan, als gäbe es kein Morgen mehr. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch kämpfte sich der VfB ins Spiel zurück und war besser als Wolfsburg.

Timo Werner erzielte das 1:2 und hätte später nachlegen müssen, als er frei stehend an Diego Benaglio scheiterte. Der Wolfsburger Torhüter rettete seinem Team dann abermals die Führung, als er einen Schuss von Christian Gentner famos zur Ecke lenkte. Der VfB, der im 4-4-2-System auflief, drängte Wolfsburg (im 4-2-3-1-System) in die eigene Hälfte, der Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch dann machte der japanische Rechtsverteidiger Gotoku Sakai einen Fehler – und Ivan Perisic traf zum 3:1.

In unserer Bildergalerie finden Sie die Noten für die Roten. Klicken Sie sich durch.

1 - überragend

2 - stark

3 - nicht in Form

4 - Durchschnitt

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