Noten für die Roten Analyse: Spielaufbau bleibt Problem

Von sem 

6:2 gegen Hoffenheim, 1:0 bei Hertha BSC – so kann es unter dem neuen Trainer Thomas Schneider weitergehen. Spielerisch ließ der VfB gegen die Berliner aber viele, sehr viele Wünsche offen.

Berlin - 6:2 gegen Hoffenheim, 1:0 bei Hertha BSC – so kann es unter dem neuen Trainer Thomas Schneider weitergehen. Allerdings, spielerisch ließ der VfB (offensiv im 4-2-3-1-System, 4-4-2 defensiv) gegen die Berliner viele, sehr viele Wünsche offen. Der kesse Aufsteiger (im 4-2-3-1-System) drückte und drängte von Beginn an. Und er spielte und kombinierte so flott, dass der VfB seine liebe Mühe hatte und schließlich vorübergehend die Ordnung verlor. So kam das Team von Thomas Schneider gar nicht richtig ins Spiel, verlor deutlich mehr Zweikämpfe als der Gegner und ließ auch die ­gewünschte Kompaktheit vermissen. Immerhin hatte der VfB kurz vor und nach der Pause ein paar lichte Momente, die Christian Gentner zum Siegtreffer nutzte. Der VfB witterte nun seine Chance, strahlte Ruhe und Übersicht aus – doch nach vorn lief auch jetzt so gut wie nichts. Von der Spielfreude und dem Kombinationsfluss aus dem Triumph gegen Hoffenheim war so gut wie nichts zu sehen. Das spürte auch die Hertha, die unermüdlich nach vorn spielte und immer wieder am überragenden VfB-Schlussmann Sven Ulreich scheiterte. Ein Sieg mit mehr Glück als Verstand.

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