Noten für die Roten Analyse: Spätes Tor, altes Problem

Von tn 

Die Gladbacher blieben in der Vorwärtsbewegung unstrukturiert, aber sie versuchten ihr Glück immer wieder – nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein. Oder besser: die VfB-Abwehr, die wieder durch ein spätes Gegentor Punkte ließ.

Mönchengladbach - Der VfB (im 4-2-3-1-System) griff den Gegner aus Mönchengladbach (4-4-2) nicht zu früh an, sondern ließ ihn kommen – und bearbeitete ihn dann intensiv mit sicherem Stellungsspiel, bissigen Zweikämpfen und großer Disziplin. So hatte der VfB in der Defensive stets Überzahl, und die Gladbacher kamen nicht dazu, ihr gefürchtetes Konterspiel aufzuziehen. Im Spiel nach vorn sorgten Timo Werner, Ibrahima Traoré, Daniel Didavi und Martin Harnik durch ständige Positionswechsel für Verwirrung bei der Borussia, die ohne ihren Abwehrchef Martin Stranzl unsortiert und anfällig war.

Daraus schlug der VfB mit der frühen Führung Kapital und hätte bis zur Pause die Entscheidung erzwingen müssen, doch Harnik, Werner oder Didavi vergaben klarste Torchancen. Nach dem Wechsel war die bis dahin lauffaule Borussia etwas agiler, doch der VfB blieb höchst aufmerksam und vergab durch Traoré (87.) die letzte Siegchance. Die Gladbacher blieben in der Vorwärtsbewegung unstrukturiert, aber sie versuchten ihr Glück immer wieder – nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein. Oder besser: die VfB-Abwehr, die wieder durch ein spätes Gegentor Punkte ließ.

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