Noten für die Roten Analyse: Packend und intensiv

Von sem 

VfB Stuttgart und Borussia Dortmund setzten voll auf Angriff, störten den Gegner früh in der eigenen Hälfte. Und beide Teams gingen ohne Rücksicht auf Verluste in die Zweikämpfe.

Stuttgart - Wenn der VfB auf Borussia Dortmund trifft, geht es normalerweise immer zur Sache. Dieses Mal war das Duell aber noch packender, noch intensiver – und oft auch noch härter. Beide Mannschaften setzten voll auf Angriff, störten den Gegner früh in der eigenen Hälfte. Und beide Teams gingen ohne Rücksicht auf Verluste in die Zweikämpfe. Gefühlt lag alle zwei Minuten ein Spieler auf dem Boden. Dennoch überschritt keines der Teams (beide im 4-2-3-1-System) die Grenzen, wie so manch Beteiligter aus Dortmund nach dem Spiel glauben machen wollte. Die Zweikämpfe waren hart, aber es blieb bis auf wenige Ausnahmen im Rahmen. Fußball gespielt wurde auch – und wie. Der VfB und der BVB begegneten sich auf Augenhöhe und kombinierten sich mit Tempo durch die Abwehrreihen. Chancen gab es hüben wie drüben – weshalb diese packende Partie eigentlich keinen Verlierer verdient hatte. Doch nachdem Georg Niedermeier Gelb-Rot sah (69.), drängte der BVB das Team von Bruno Labbadia in die Defensive, der VfB kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Sven Ulreich wurde zum Fels in der Brandung – doch acht Minuten vor Schluss war auch der Torhüter machtlos.

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