Noten für die Roten Analyse: Mauertaktik geht nicht auf

Von tn 

Der VfB (im 4-1-4-1-System) stand extrem tief, machte vor dem eigenen Tor die Räume eng und hielt in der Defensive konsequent die Positionen.

Leverkusen - Der VfB (im 4-1-4-1-System) stand extrem tief, machte vor dem eigenen Tor die Räume eng und hielt in der Defensive konsequent die Positionen. Das frühe Elfmetertor durch Vedad Ibisevic gab der Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia zusätzlich Sicherheit.

Leverkusen (4-3-3) hatte immens viel Ballbesitz, spielte aber zu kompliziert nach vorn und ließ seine Freiräume ungenutzt. Die Mauertaktik des VfB, der nach vorn praktisch nicht stattfand, ging trotzdem nicht auf. Nach dem Wechsel löste Bayer eine der drei Sechser-Positionen auf, der eingewechselte Jens Hegeler verstärkte die Offensive, und Bayer erhöhte den Druck auf den VfB, dem zusehends die Kräfte schwanden.

Vor dem 1:1 ließ Cristian Molinaro, der zur Pause den trotz Grippe starken Arthur Boka abgelöst hatte, den Ball von der Brust abtropfen, brachte Bayer in Ballbesitz und warf sich wie ein Torhüter in den Schuss von Hegeler – Stefan Kießling verwandelte den Handelfmeter. Der eingewechselte Arkadiusz Milik brachte bei Bayer noch mehr Schwung. Beim VfB waren einige Spieler (Harnik, Holzhauser, Kvist) nun platt. Die lange Zeit stabile Defensive wankte und stürzte vor dem 1:2 vollends in Konfusion.

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