Noten für die Roten Analyse: Kaum Ruhe im Spielaufbau

Von tn 

Das Ergebnis (3:1) spricht für den VfB Stuttgart, das Spiel nur bedingt. Aber wen stört das, wenn die Verhältnisse im Land wieder zurechtgerückt sind?

Freiburg - Das Ergebnis (3:1) spricht für den VfB Stuttgart, das Spiel nur bedingt. Aber wen stört das, wenn die Verhältnisse im Land wieder zurechtgerückt sind? Der VfB machte im 4-2-3-1-System vom Anpfiff weg viel Druck und ließ wenig Zweifel daran, dass er Revanche wollte für 1:2-Niederlage im DFB-Pokal.

Der SC Freiburg (im 4-4-2-System) hatte Mühe, ins Spiel zu kommen – der VfB nützte die Unordnung eiskalt aus. Nach zehn Minuten führte die Mannschaft von Trainer Thomas Schneider mit 2:0. Weil sie danach ihr Engagement ein wenig zurückfuhr, blieb das Spiel bis zur Pause offen. Klar, dass die Südbadener danach alles taten, um sich zurück in die Partie zu kämpfen. Das gelang dem Team von Coach Christian Streich in der zweiten Halbzeit mehr und mehr. Auch deshalb, weil der VfB phasenweise in die bekannten Verhaltensmuster zurückfiel: Unter Druck verlieren zu viele Spieler die Ruhe im Spielaufbau – mit schnellen Ballverlusten als Folge.

Als dem eingewechselten Mike Hanke der Anschlusstreffer gelang, wurde es noch einmal spannend. Doch am Ende setzte sich das Team mit der höheren Qualität durch.

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