Nachdenkliche Miene: VfB-Trainer Armin Veh Foto: Bongarts

VfB-Trainer Armin Veh hatte einen energischen Auftritt gegen den FC Bayern gefordert. Er wurde enttäuscht. Klicken Sie sich durch unsere Noten für die Roten.

München - „Ich will sehen, dass wir gewillt sind, in München zu gewinnen“, hatte Armin Veh vor dem 0:2 gesagt. Es blieb beim Wunsch. Denn dazu bedarf es des einen oder anderen Tores, doch bis auf vereinzelte und allesamt abgeblockte Schussversuche kam der VfB (im 4-1-4-1-System) nicht in die Nähe von Manuel Neuer: Der Bayern-Torhüter war beschäftigungslos. Dabei wäre mit mehr Mumm womöglich etwas drin gewesen. Der FC Bayern (in einer variablen 3-1-3-1-2-Grundordnung) ist von seiner Normalform noch ein gutes Stück entfernt. Der VfB nutzte das nicht, weil er in der Defensive zwar solide stand, sich im Spiel nach vorn aber versteckte. Die Mannschaft erweckte den Eindruck, als wolle sie nur ungestraft über die Zeit kommen. Das begann bei Florian Klein, der nach hinten ordentlich absichert, aber nach vorn keine Impulse setzt. Oriol Romeu ist auf der Sechser-Position eine zuverlässige Anspielstation, zum Spielaufbau steuert er aber kaum etwas Konstruktives bei – von seinen offensiven Neben- und Vorderleuten ganz zu schweigen. So wurde es am gefährlichsten bei vereinzelten Vorstößen von Innenverteidiger Antonio Rüdiger, die er aber zu wenig druckvoll abschloss.

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