Noten für die Roten Analyse: Der Wille entscheidet

Von dip 

Die Partie des VfB Stuttgart beim FC Augsburg war eine unterhaltsame Angelegenheit. Prima Stimmung, packende Zweikämpfe, viele Torchancen.

Augsburg - Die Partie des VfB Stuttgart beim FC Augsburg war eine unterhaltsame Angelegenheit. Prima Stimmung, packende Zweikämpfe, viele Torchancen. Der VfB hatte sie, weil das Team von Trainer Bruno Labbadia den Augsburgern an individueller Klasse leicht überlegen ist. Der FCA hatte sie, weil er sie sich mit viel Einsatz erarbeitete – und am Ende auch noch konsequent nutzte. Die abstiegsbedrohten Augsburger, die in einem 4-1-4-1-System angetreten waren, hatten einfach etwas mehr Biss und zogen so dem VfB nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit im zweiten Spielabschnitt den Zahn. Dass Trainer Markus Weinzierl sein Team mit vielen langen Bällen agieren ließ, nahm dem VfB oftmals die Möglichkeit fürs Pressing. Im eigenen Aufbauspiel leisteten sich die Stuttgarter, die im gewohnten 4-2-3-1-System spielten, zudem zu viele Fehler, die zu Ballverlusten führten. Und die hochkarätigen Chancen, die sie dennoch hatten, wurden allesamt vergeben. Dazu kam: Die beiden Einwechslungen nach der Augsburger Führung (Okazaki und Macheda) brachten keinerlei Impulse.

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