Noten für die Roten Analyse: Der größere Wille entscheidet

Von dip 

Diese Überraschung ist Bruno Labbadia gelungen: Der Trainer ließ den VfB in einer 4-2-3-1-Grundordnung antreten – mit Linksverteidiger Arthur Boka als zweitem Sechser neben William Kvist.

Frankfurt - Diese Überraschung ist Bruno Labbadia gelungen: Der Trainer ließ den VfB Stuttgart in einer 4-2-3-1-Grundordnung antreten – mit Linksverteidiger Arthur Boka als zweitem Sechser neben William Kvist. Je nach Spielsituation variierte das System zu einem 4-3-3.

Der VfB war von Beginn an in der Partie, nahm die Aktionen an, doch dann erlaubte er sich einen taktischen Fehler und kassierte einen unnötigen Rückstand (17.). Der Schock beim VfB währte bis zur Pause. Wille, Einsatz und Laufbereitschaft stimmten zwar, allerdings fehlten der Mannschaft von Bruno Labbadia die Passgenauigkeit und die spielerischen Mittel. Nach dem Ausgleich (49.) entwickelte sich ein offenes und zeitweise hektisches Spiel. Beide Mannschaften gaben sich mit der Punkteteilung nicht zufrieden, der VfB war jetzt engagierter und konzentrierter. Am Ende entschied der größere Wille die Partie. Glück für den VfB, dass Schiedsrichter Peter Sippel eine knifflige Strafraumszene zwischen Torhüter Sven Ulreich und Frankfurts Angreifer Srdjan Lakic zu seinen Gunsten auslegte (85.). Positiv: Neuzugang Alexandru Maxim trat vor dem Siegtor eine Ecke präzise auf Niedermeiers Kopf. Bitte mehr davon!

Lesen Sie jetzt