Noten für die Roten Analyse: Auf die Standards des VfB ist Verlass

Von sem 

So schnell kann’s gehen: Der VfB Stuttgart lieferte in Braunschweig zwar keine Glanzleistung ab – darf nach dem 4:0(1:0)-Sieg gegen die Eintracht aber wieder über höhere Ziele sprechen. „Wir wollen uns da vorne etablieren“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic, dessen Team nun auf Platz sechs steht.

Braunschweig - 4:0 – das hört sich ziemlich deutlich an, nach einer klaren Sache, nach einem Klassenunterschied. Und tatsächlich: Je länger die Partie des VfB Stuttgart bei Eintracht Braunschweig dauerte, desto mehr wurde deutlich, in welchem der beiden Teams die größere Qualität steckt. Der VfB jedenfalls konnte in der zweiten Halbzeit sein Potenzial ausspielen und ließ dem teils überforderten Aufsteiger keine Chance mehr.

Allerdings: In der ersten Halbzeit bot sich ein anderes Bild. Der VfB, der wieder im 4-2-3-1-System angetreten war, ließ sich von den Braunschweigern teilweise hinten rein drücken, hatte alle Hände voll zu tun mit den engagierten Eintracht-Jungs und kam selbst kaum zu klaren Aktionen. Vor allem der Spielaufbau bestand häufig darin, den Ball hoch und weit aus der eigenen Gefahrenzone zu schlagen. Schön anzusehen war das nicht. Immerhin konnte sich der VfB wieder auf seine Stärke bei Offensivstandards verlassen.

Nach der Pause hatten die Stuttgarter dann mehr Kontrolle über das Spiel, kombinierten mehr und kamen auch zu Treffern aus dem Spiel heraus. Von einem echten Spielfluss ist die Mannschaft aber nach wie vor noch weit entfernt.

In unserer Bildergalerie vergeben wir den Roten wieder Noten. Klicken Sie sich durch.

1 - überragend

2 - stark

3 - Durchschnitt

4 - nicht in Form

Lesen Sie jetzt