Note für die Roten Analyse: Der VfB Stuttgart riskiert zu viel

Von StN 

Bis zum Schluss verzichtete der VfB Stuttgart bei Borussia Dortmund (1:6) darauf, sich hinten reinzustellen und das Spiel einigermaßen heil über die Zeit zu bringen. Beim Stand von 1:5 wechselte Coach Schneider zwei Offensivkräfte ein.

Dortmund - Am Ende war es ein Debakel. Dabei hatte für den VfB Stuttgart in Dortmund alles so gut begonnen: Die Gäste starteten gegen den Vizemeister im gewohnten 4-2-3-1-System extrem offensiv und mutig - allerdings auch mit sehr viel Risiko.

Das klappte zu Beginn phasenweise aber richtig gut, auch wenn die Führung nach altbekanntem Muster (Standard Alexandru Maxim, Kopfball, Tor) gerade einmal fünf Minuten Bestand hatte.

Nach etwa einer halben Stunde aber wurde die Fehlerquote immer höher. Zu hoch, um gegen eine Spitzenmannschaft wie Borussia Dortmund bestehen zu können. Spätestens nach der Führung kam der BVB (ebenfalls im 4-2-3-1-System) ins Rollen.

In der zweiten Halbzeit ließ sich der VfB komplett an die Wand spielen. Das Team von Thomas Schneider verlor die Bälle viel zu früh und bekam kaum mehr einen Pass an den Mann. Dortmund hatte daher auch dank seiner individuellen Klasse nicht viel Mühe.

Bemerkenswert: Bis zum Schluss verzichtete der VfB darauf, sich hinten reinzustellen und das Spiel einigermaßen heil über die Zeit zu bringen. Beim Stand von 1:5 wechselte Schneider noch zwei Offensivkräfte ein.

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