Der Surfer Edi Siswanto aus Indonesien genießt den Schein der Nordlichter auf den Lofoten in Norwegen. Foto: AFP/OLIVIER MORIN

Unter Wellenreitern sind die Lofoten als erstklassige Inseln zum Surfen bekannt. Die dortige, raue Natur kann aber auch ganz friedlich wirken – zum Beispiel unter dem Schein der Nordlichter.

Lofoten - Raue Klippen, hohe Wellen und eisiges Wasser: Vor allem unter Surfern sind die Lofoten, eine Inselgruppe in Norwegen, für ihre außergewöhnlichen Wellen bekannt. Der Fotograf Olivier Morin hat in seinen Bildern für die Nachrichtenagentur AFP diese raue Umgebung mit den berühmten Nordlichtern fotografiert. Was dabei entstanden ist, strahlt im Gegensatz zu der dort sonst kraftvollen Natur eher eine eigentümliche Ruhe aus.

Dabei liegt den Polarlichtern laut dem Online-Portal planet wissen oft eine noch größere Gewalt zugrunde: Ein Sonnensturm. Starke Sonnenwinde treffen auf das Magnetfeld unserer Erde und verformen es. Elektrische Energie entsteht, die sich wiederum entlädt, mit Gasteilchen in der Atmosphäre interagiert und in der Folge auf manchen Teilen der Erde Polarlichter entstehen lässt.

Unter dem Himmelsschauspiel in Norwegen ist auf einigen Fotos der indonesische Surfer Edi Siswanto zu sehen. Zwar dürfte Siswanto in seinem Heimatland höhere Temperaturen gewohnt sein, die durchschnittliche Wassertemperatur bei den Lofoten liegt wegen des Golf-Stroms jedoch immerhin bei etwa 8-14 Grad Celsius, wie das Tourismusunternehmen Unstad Arctic Surf auf ihrer Homepage schreibt. Der faszinierende Anblick der Nordlichter dürfte diese Kälte aber wohl zur Genüge kompensieren.

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