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Die Mahnwache der Stuttgart-21-Gegner zieht am Samstag vor den ehemaligen Hindenburgbau.

Stuttgart - Die Mahnwache der Stuttgart-21-Gegner zieht vom Nordflügel des Hauptbahnhofs über den Arnulf-Klett-Platz - vor das Gebäude, das den meisten Stuttgartern als Hindenburgbau bekannt ist, auch wenn es jetzt nicht mehr so heißt.

Mit dem Umzug am Samstag, den die Gegner als Protestzug gegen das umstrittene Bahnprojekt gestalten wollen, wird den fortschreitenden Bauarbeiten am Hauptbahnhof Rechnung getragen. Am 2. Mai will die Bahn den Nordeingang schließen und den Zugang zur Halle und den Gleisen rund 100 Meter weiter in Richtung LBBW-Gebäude verlegen.

"Dass der alte Standort mit Fortschreiten der Baumaßnahmen nicht beibehalten werden konnte, war allen Beteiligten klar", sagte ein Sprecher des Bahnprojekts. Die Bahn habe den Projektgegnern einen Platz in Fluchtlinie des Interimszugangs angeboten, die "Parkschützer" hatten sich aber dann doch dazu entschlossen, die Straßenseite zu wechseln.

"In Gesprächen mit der Stadt haben wir beschlossen, die Mahnwache an den Anfang der Königstraße zu verlegen", sagte "Parkschützer"-Sprecher Matthias von Herrmann. Mit dem neuen Standort sei man recht zufrieden: "Wir hoffen, dass wir neue Zielgruppen erreichen können", so von Herrmann. "An dem neuen Standort kommen viele Menschen vorbei, davon versprechen wir uns viel."

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