Die Existenz vieler Veranstalter ist durch die Corona-Krise bedroht. Sie setzen ein Zeichen. Foto: Lichtgut /Ferdinando Iannone

Die Porsche-Arena, die Staatsgalerie, das Stadtpalais, das Theaterhaus oder die Wagenhallen werden rot illuminiert. Mit der Aktion will die gebeutelte Veranstaltungsbranche auf sich aufmerksam machen.

Stuttgart - „Das sieht ja cool aus“, teilt ein Passant seinem Freund mit. Interessiert stehen sie vor der rot angeleuchteten Fassade der Liederhalle an der Schlossstraße. Eben hat Markus Zapula von Magical Laser Dreams ein „Night Of Light“-Logo auf die Wand gezaubert. Die Aktion, die unter dem Motto „Alarmstufe Rot“ von 22 Uhr bis 1 Uhr aus 200 Städten Lichtsignale der von Corona gebeutelten Veranstaltungsbranche aussendet, ist dem Hedelfinger ein persönliches Anliegen.

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„Ob ich dieses Jahr noch Geld verdienen werde, ist fraglich“, gibt er zu verstehen. Die Einbußen seien enorm. In Stuttgart wurden unter anderem auch die Porsche-Arena, die Staatsgalerie, das Stadtpalais, das Theaterhaus oder die Wagenhallen rot illuminiert. Letztere kooperierten eigens mit der Lichtkünstlerin Elke Juladi. Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft stellte klar, die Entscheidung von Bund und Land, zum Schutz vor Covid-19 Großveranstaltungen bis Ende Oktober zu untersagen bedeute, dass der Stillstand in der Konzertbranche und bei Festen vorerst anhalte. Viele Unternehmen und Selbstständige seien in ihrer Existenz bedroht und damit auch die kulturelle Vielfalt.

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