In den Niederlanden wurde offenbar ein Terroranschlag verhindert (Symbolbild). Foto: Adobe Stock

Die niederländischen Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben einen geplanten Terroranschlag mit Sturmgewehren und Sprengstoffgürteln auf eine Großveranstaltung verhindert.

Den Haag - Die niederländische Polizei hat sieben Männer festgenommen, die einen Terroranschlag geplant haben sollen. Die Staatsanwaltschaft erklärte, die Festnahmen seien am Donnerstag in Arnhem, rund 100 Kilometer südlich von Amsterdam, und in Weert nahe der deutschen Grenze erfolgt. Damit sei nach monatelangen Ermittlungen ein Terroranschlag verhindert worden.

Auslöser der Ermittlungen waren der Stellungnahme zufolge Erkenntnisse des Geheimdienstes, wonach ein 34 Jahre alter Mann irakischer Herkunft bei einer Großveranstaltung einen Anschlag verüben wollte. Er habe damit zahlreiche Menschen töten wollen. Die Verdächtigen wollten dafür Sprengstoffwesten und Schusswaffen einsetzen und an einem anderen Ort eine Autobombe zünden. Die potenziellen Ziele würden noch ermittelt.

Gruppe versuchte Material zum Bombenbau zu kaufen

Die Verdächtigen waren den Angaben zufolge zwischen 21 und 34 Jahre alt. Drei von ihnen, darunter der Iraker, wurden bereits in der Vergangenheit verurteilt, weil sie sich im Ausland extremistischen Netzwerken anschließen wollten. Die Gruppe habe versucht, Sturmgewehre, Pistolen, Granaten und Material zum Bau von Bomben zu kaufen, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Sie habe auch nach Möglichkeiten gesucht, mit Waffen zu üben. Die Vorbereitungen seien zuletzt schneller vorangekommen, darum habe man sich zum Zugriff entschlossen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: