Mit sechs Toren bester Frisch-Auf-Werfer in Flensburg: Adrian Pfahl. Foto: Baumann

Immer wieder leistet sich Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen in dieser Saison eklatante Schwächephasen. In der Länderspielpause will Trainer Magnus Andersson hart daran arbeiten.

Flensburg - Es gibt Phasen in einem Handballspiel, da gelingt einer Mannschaft alles, der anderen rein gar nichts. Beim Spiel der SG Flensburg-Handewitt gegen Frisch Auf Göppingen war das zwischen der 23. und der 40. Minute in rekordverdächtiger Art und Weise der Fall: Aus einem 9:10-Rückstand machte der Spitzenreiter (jetzt 18:0 Punkte) gegen den Außenseiter mit einem 12:0-Lauf eine 21:10-Führung. Am Ende stand ein Ergebnis auf der Anzeigetafel, mit dem die so schlecht in die Saison gestarteten Göppinger noch ganz gut leben konnten: 27:21 (15:10) für die SG.

Andersson streicht die positiven Aspekte heraus

Frisch-Trainer-Magnus Andersson strich dann auch die positiven Aspekte heraus. „Wir haben richtig gut angefangen, mit Geduld gespielt und die taktischen Vorgaben gut umgesetzt“, sagte der Schwede – und ergänzte: „Spielerisch war das heute ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man die schlechte Phase, in der SG-Torwart Mattias Andersson aber auch fantastisch gehalten hat, einmal ausnimmt.“ Doch genau das ist beim amtierenden EHF-Pokalsieger das Problem: Diese Schwächeperioden innerhalb der 60 Minuten ziehen sich wie ein roter Faden durch den bisherigen Saisonverlauf. Drei, vier Gegentore hintereinander lassen sofort wieder Verunsicherung aufkommen. Keiner ist in der Lage, mit kühlem Kopf für Ruhe und Ordnung zu sorgen. „Immerhin sind wir am Ende wieder ins Spiel zurückgekommen“, sagte Magnus Andersson, „wir wollen jetzt die Länderspielpause nutzen, um über gutes Training voran zu kommen.“ Am 13. November (17.15 Uhr) geht es mit dem Heimspiel gegen den SC Magdeburg weiter.

Pfahl und Sesum treffen am besten

Beste Frisch-Auf-Werfer waren vor 6127 Zuschauern in Flensburg Adrian Pfahl (6), Zarko Sesum (5) und Marcel Schiller (3/2).

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