Unbekannte Internetbetrüger hintergehen den Wunsch nach Information. Foto: KonstantinChristian / Shutterstock

Wo immer eine bestimmte Seite im Internet besonders viel Traffic generiert, sind Hacker mit bösen Absichten nicht weit. Bei der "Coronavirus Map" ist das nicht anders - inzwischen existiert ein hochwertiger Fake, der Passwörter und Kreditkartendaten ausspioniert.

Das Coronavirus bringt nicht nur Neues mit sich, sondern ruft auch die üblichen zwielichtigen Akteure auf den Plan. So kopierten Betrüger die beliebte Corona-Verbreitungskarte der John-Hopkins-Universität, um Passwörter und Kreditkarten-Daten abzufangen. Das fanden Forscher von Reason Cybersecurity heraus. Wie bei den meisten Computerviren und Malwares gilt jedoch auch hier: Laden Sie keine unbekannten Dateien herunter! Bei der originalen "Coronavirus Map" handelt es sich um eine Webseite.

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Täuschend echte Optik

Das Problem: Die falsche .exe-Datei kursiert derzeit sowohl in verschiedenen Messengern und sozialen Medien, als auch als Verlinkung im Internet. Wer sich die Datei herunterlädt, sie installiert und öffnet, bekommt auch tatsächlich die Ausbreitungskarte angezeigt - allerdings attackiert die Software Ihren Computer im Hintergrund. Besonders perfide: Die Hacker bedienen sich bei ihrer Darstellung an den tatsächlichen Daten der Universität, was sie besonders authentisch erscheinen lässt.

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