Polizisten stehen vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe, wo die Haftprüfung eines Verdächtigen stattfindet, der im Rahmen der Fahndung nach den Tätern des Anschlags auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund festgenommen wurde. Foto: dpa

Kurz nach der Abfahrt des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund zum Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco sind in der Nähe des Fahrzeugs drei Sprengsätze explodiert. Alle aktuellen Entwicklungen in unserem News-Blog.

Dortmund - Kurz nach der Abfahrt von Borussia Dortmund vom Hotel zum Stadion sind in der Nähe des Mannschaftsbusses am Dienstagabend drei Sprengsätze explodiert. Der BVB-Bus wurde nach Vereinsangaben an zwei Stellen beschädigt. BVB-Spieler Marc Bartra wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Wir halten Sie in unserem Newsblog auf dem Laufenden:

13. April 15:57 Uhr

Der beim Sprengstoffanschlag am Dienstag verletzte Fußballprofi Marc Bartra wird Borussia Dortmund in etwa vier Wochen wieder zur Verfügung stehen. Das erklärte Cheftrainer Thomas Tuchel am Donnerstag und kündigte für die Bundesligapartie am Samstag (15.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt gleichzeitig die Rückkehr des lange verletzten Nationalspielers Marco Reus an.

13. April 15:55 Uhr

Die Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen messen den Drohungen mit weiteren Anschlägen nach dem Bombenattentat auf den Bus von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund grundsätzlich hohe Bedeutung zu. „Das nehmen wir sehr ernst, sagte Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) am Donnerstag im Innenausschuss des NRW-Landtages.

13. April 14:32 Uhr

Die Sprengsätze auf den Mannschaftsbus von Borrussia Dortmund waren nach Angaben von Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) hochprofessionell gebaut. „Die Sprengkraft war enorm“, sagte Jäger am Donnerstag in einer Sitzung des Innenausschusses im nordrhein-westfälischen Landtag. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter gewaltbereite Fußballfans seien.

Die Täter seien nicht gefasst und hätten weitere Anschläge angekündigt, sagte der Minister. „Das nehmen wir sehr ernst“. Landeskriminaldirektor Dieter Schürmann sagte: „Wir suchen nach mordbereiten Tätern“. Es werde auch nach Fingerabdrücken an den Sprengsätzen gesucht.

Laut NRW-Verfassungsschutz sind die drei identischen Bekennerschreiben, die am Tatort gefunden wurden, keiner einzelnen extremistischen Richtung zweifelsfrei zuzuordnen. Es werde in Richtung Links- und Rechtsextremismus sowie Islamismus ermittelt, sagte der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freyer.

Mit Blick auf Islamismus sage er, es fehlten arabische Floskeln, auch seien die Forderungen am Ende des Textes untpyisch für die Terrormiliz Islamischer Staat. „Der IS verhandelt nicht“, sagte Freyer.

13. April 9:10 Uhr

Am Tag nach dem Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund ist die Polizei zufrieden mit dem Ablauf rund um die Partie gegen AS Monaco. Trotz des Anschlages auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund im Vorfeld sei alles vergleichsweise ruhig geblieben, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstagmorgen. Hunderte Beamte sorgten nach dem Terror-Angriff vom Dienstagabend für Sicherheit.

12. April: 21.05 Uhr:

Nach Abpfiff des Champions-League-Spiels von Borussia Dortmund gegen den AS Monaco hat die Polizei zeitweise Ausgänge gesperrt, um verdächtige Gegenstände im Stadion zu überpürfen. Beamten waren zwei Rucksäcke und ein Roller aufgefallen, wie die Dortmunder Polizei am Abend twitterte. Spezialisten gaben dann nach kurzer Zeit Entwarnung.

12. April: 20.50 Uhr

Während des Champions-League-Spiels von Borussia Dortmund gegen den AS Monaco hat die Polizei verdächtige Gegenstände am Stadion gefunden. Der Ausgang Süd-Ost sei nach Abpfiff gesperrt, twitterte die Dortmunder Polizei am Abend. „Der Bereich ist derzeit abgesperrt. Aktuell werden diese Gegenstände durch Spezialisten überprüft“, hieß es.

12. April: 17:57 Uhr

Die Fußballprofis von Borussia Dortmund sind rund eine Stunde vor Beginn des neu angesetzten Champions-League-Spiels gegen AS Monaco im Dortmunder Signal Iduna Park eingetroffen. Der Bus wurde bei der Einfahrt in das Stadion von viel Beifall umstehender Fans begleitet.

Am Vortag hatte es bei der Abfahrt vom Team-Hotel in Dortmund einen Anschlag auf den BVB-Bus gegeben. Die Partie war daraufhin abgesagt und für den Mittwoch neu angesetzt worden.

12. April: 16:10 Uhr

Dortmunds Profis dürfen selbst entscheiden, ob sie am Mittwoch im neu angesetzten Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco spielen wollen. „Es ist so, dass wir darüber gesprochen haben. Die Jungs sind gefragt worden, wie sie sich fühlen. Und wenn einer sagen kann, er fühlt sich absolut nicht in der Lage zu spielen, dann ist es ihm auch freigestellt“, sagte BVB-Torwarttrainer Wolfgang „Teddy“ de Beer der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“.

12. April: 15:35 Uhr

Der verletzte Dortmunder Fußballprofi Marc Bartra will das Champions-League-Spiel der Borussia am Abend gegen AS Monaco im Fernsehen verfolgen „und drückt seinen Teamkollegen die Daumen“, wie Mediendirektor Sascha Fligge mitteilte. Fligge besuchte den Spanier Bartra zusammen mit Sportdirektor Michael Zorc am Mittwoch im Krankenhaus. „Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er hat sich sehr gefreut und war sichtlich gerührt, dass ihn so viele Teamkollegen und Verantwortliche seit gestern besucht haben“, hieß es.

12. April 14:06 Uhr

Auch Fußball-Rekordmeister Bayern München hat sich vom Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund „bestürzt“ gezeigt. „Der Fußball steht eng zusammen“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in einem offiziellen Statement der Münchner, die selbst am Mittwochabend im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League auf Real Madrid treffen. Zudem richtete der FC Bayern schnelle Genesungswünsche an Dortmunds verletzten Verteidiger Marc Bartra sowie an den ebenfalls verletzten Polizisten. „Wir wünschen allen Spielern, allen Verantwortlichen und allen Fans von Borussia Dortmund heute Abend ein vor allem friedliches, aber auch erfolgreiches Spiel gegen AS Monaco“, betonte Rummenigge und drückte die Solidarität mit dem BVB aus.

12. April 13:36 Uhr

Das Bundesinnenministerium hat keine Informationen, die für eine besondere Terror-Bedrohungslage vor dem am Abend geplanten Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund sprechen. Seinem Haus seien keine entsprechenden Hinweise bekannt, sagte ein Sprecher von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) am Mittwoch in Berlin. Er kündigte an, der Minister werde das Spiel am Abend nach dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus aus Solidarität auf der Zuschauertribüne verfolgen. Auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird an dem Spiel teilnehmen.

Der Sprecher betonte, die Entscheidung dafür, das Spiel am Abend nachzuholen, sei von den Sicherheitsbehörden am Ort in Nordrhein-Westfalen getroffen worden. Dazu habe es einen Austausch zwischen Landes- und Bundesbehörden gegeben. Das Bundeskriminalamt (BKA) sei vom Generalbundesanwalt mit den Ermittlungen beauftragt worden. Beim BKA werde derzeit eine sogenannte „Besondere Aufbauorganisation“ zu den Vorgängen in Dortmund aufgebaut.

12. April 13:15 Uhr

Der Kölner Sportpsychologe Jens Kleinert rechnet beim Champions-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco mit einer besonders friedlichen Stimmung im Stadion. „Man wird durch dieses Außenereignis, gegen das sich alle wenden, eine gewisse Gemeinsamkeit erleben, die definitiv höher sein wird als die Gemeinsamkeit gegnerischer Fans in anderen Situationen“, sagte Kleinert am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

12. April 13:09 Uhr

Die Fans von Borussia Dortmund haben das besonnene Vorgehen aller Beteiligten nach den Vorfällen vom Dienstagabend gelobt. „So bleibt neben der Fassungslosigkeit ob der Bomben gegen unsere Mannschaft und der Ungewissheit, wie damit jetzt umzugehen ist, auch die Erkenntnis, dass es für solche Situationen Konzepte und Strategien gibt, die gut sind“, hieß es am Mittwoch auf der Fan-Internetseite „schwatzgelb.de“.

„Auch wenn es für den Stadionbereich keine akute Bedrohungslage gab, scheinen sie zu funktionieren und solche Situationen bestmöglich zu regulieren. Das ist, trotz allem, auch irgendwie beruhigend.“

Dem verletzten BVB-Profi Marc Bartra und dem verletzten Polizisten wünschten die Anhänger gute Besserung. „Und allen Spielern, Betreuern und Offiziellen, die im Bus saßen, die Kraft, den gegen sie gerichteten Anschlag zu verarbeiten. Auch wenn der enge Terminkalender des Profifußballs dem Menschen anscheinend keine Zeit mehr gibt, einmal durchzuatmen und inne zu halten.“

12. April 13:08 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund als widerwärtige Tat verurteilt. In einem Telefonat mit BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke habe sie dem Trainerstab, der Mannschaft und den Fans alles Gute gewünscht, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Sie habe ein großes Lob an die Fans beider Mannschaften und an die Polizei ausgesprochen. Sie sei wie viele Millionen Menschen entsetzt. „Das ist eine widerwärtige Tat“, sagte Seibert. Man könne nur erleichtert sein, dass es nicht noch schlimmere Folgen gegeben habe. „Unsere Gedanken sind bei den beiden Verletzten.“

12. April 13:02 Uhr

Bremens Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic hat die schnelle Neuansetzung des Champions-League-Viertelfinales zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco begrüßt. „Es ist das richtige Zeichen, nach vorne zu schauen. Wir müssen einfach über diesen Dingen stehen“, sagte der Österreicher am Mittwoch. Die Geschehnisse in Dortmund seien zwar „etwas beunruhigend“, wie auch der Anschlag in der vergangenen Woche in Stockholm. „Aber ich habe keine Angst, und ich will auch keine Angst haben. Wir dürfen uns den Spaß am Leben nicht durch so eine feige Aktion nehmen lassen“, sagte Junuzovic.

Mit Blick auf das Nordderby gegen den Hamburger SV, das bereits vor den Vorfällen in Dortmund als Hochsicherheitsspiel eingestuft worden war, hat Junuzovic keine zusätzlichen Bedenken. „Wir lassen uns unser Derby nicht nehmen“, sagte der 29-Jährige. „Ich habe keine Angst vor dem Wochenende.“

12. April 13:02 Uhr

Die Europäische Fußball-Union UEFA passt die Sicherheitsmaßnahmen rund um das neu angesetzte Champions-League- Spiel von Borussia Dortmund an und beruhigt Fans und Teams. Es gebe keine konkreten Hinweise der Sicherheitsbehörden auf eine Bedrohung des Viertelfinal-Hinspiels gegen AS Monaco am Abend (18.45 Uhr), teilte die UEFA am Mittwoch mit.

In Zusammenarbeit mit Polizei, Sicherheitskräften, dem Stadionmanagement und den Clubs würden die Sicherheitsmaßnahmen überprüft. Die Vorgehensweisen „werden entsprechend verstärkt, wo es erforderlich ist“, hieß es vom Kontinentalverband weiter.

12. April 11:31 Uhr

Das verlegte Champions-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und AS Monaco wird nach den Sprengstoffanschlägen auf den BVB-Bus unter deutlich erhöhten Sicherheitsmaßnahmen stattfinden. Mit Wartezeiten beim Einlass sei zu rechnen, hieß es in einer BVB-Mitteilung. „Aus Sicherheitsgründen und auf Geheiß der Polizei dürfen keine Rucksäcke mit ins Stadion mitgebracht werden. Wer dergleichen mitbringt, wird nicht ins Stadion gelassen“.

Alle Hinterlegungsstellen werden geschlossen sein. Zulässig seien maximal (Hand-)Taschen in einer Größe von DIN A4. Außerdem bat die Polizei um frühestmögliche Anreise der Fans, da die Zugangskontrollen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen werden.

12. April: 11:18 Uhr

Nach der Attacke auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund wird die Münchner Polizei beim Champions-League-Spiel zwischen dem FC Bayern und Real Madrid mehr Beamte einsetzen. „Wir haben die Zahl der Beamten auf 450 aufgestockt“, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch in München. Damit werden 80 Polizisten mehr im Einsatz sein als ursprünglich geplant.

Zudem hat die Polizei Suchmaßnahmen eingeleitet und wird die Busse mit Spürhunden durchsuchen, bevor die Mannschaften einsteigen. Auch eine andere Route zum Stadion wird geprüft. Diese Maßnahmen beliefen sich aber alle in einem noch üblichen Rahmen. „Denn wir haben derzeit keine Hinweise auf Gefährdungen in München“, sagte der Sprecher.

12. April 10:46 Uhr:

Der Deutsche Fußball-Bund verweist nach dem Anschlag von Dortmund auf seine Sicherheitsmaßnahmen und äußert sich noch nicht über die mögliche Folgen für die Bundesliga. „Der DFB, die Liga und die Vereine tun sehr viel für die Sicherheit der Spieler und Fans. Vor allem außerhalb der Stadien sind die Einschätzungen und Hinweise der verantwortlichen Sicherheitsbehörden maßgeblich“, sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel in einer Mitteilung des Verbandes am Mittwoch. „Das gilt auch für die Frage, welche Konsequenzen aus dem Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB abzuleiten sind.“

12. April: 9:19 Uhr

Nach der Sprengstoffattacke auf den Mannschaftsbus am Dienstagabend nimmt Borussia Dortmund am heutigen Mittwochvormittag die Vorbereitung auf die für 18.45 Uhr angesetzte Champions-League-Partie gegen AS Monaco auf. Die Spieler haben die Nacht nach einem Aufenthalt im Mannschaftshotel bei ihren Familien verbracht und treffen sich am Vormittag am Trainingsgelände des Clubs, wo gegen 9.00 Uhr bereits die ersten Profis eingetroffen sind. Ein öffentliches Training wird nicht mehr stattfinden.

12. April 9:18 Uhr

Nach der Verlegung des Champions-League-Spiels von Borussia Dortmund gegen AS Monaco wegen der Attacke auf den BVB-Mannschaftsbus hat die Polizei ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter der Nummer 0231/1325555 bemühten sich die Beamten, Betroffene oder Interessierte über den Einsatz in Dortmund zu informieren, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit.

12. April: 9:01 Uhr

Große Solidarität und Hilfsbereitschaft im Internet: Nach der Verlegung des Champions-League-Spiels Borussia Dortmund - AS Monaco wegen der Attacke auf den BVB-Mannschaftsbus haben zahlreiche Menschen unter #bedforawayfans Schlafplätze angeboten und Anhänger des AS Monaco beherbergt. In der Nacht wurden in den sozialen Netzwerken Fotos von BVB- und Monaco-Fans gepostet, die gemeinsam am Tisch saßen und aßen. Die beiden Fußballclubs informierten per Twitter über die Aktion. Viele Twitternutzer teilten den Aufruf begeistert.

„Das ist Fußball“, schrieb der AS Monaco über ein Bild, das monegassische Fans mit Dortmund Schals im Stadion und gemeinsam mit Borussia-Anhängern in Wohnräumen zeigte. Am Mittwochmorgen bedankte sich der BVB bei seinen Fans: „Danke an alle Fans in und um Dortmund, die #bedforawayfans in der letzten Nacht möglich gemacht haben!“

Bereits auf den Tribünen hatten die Anhänger aus dem Fürstentum mit „Dortmund, Dortmund“-Sprechchören ihre Solidarität mit dem BVB geäußert. Der Fußballclub aus Monaco bot seinen Fans, die in Dortmund übernachteten, finanzielle Unterstützung an. Sie könnten mit bis zu 80 Euro Hilfe rechnen, twitterte der Verein.

12. April: 8:37Uhr

Nach der Attacke auf den Bus von Borussia Dortmund will die Münchner Polizei ihr Sicherheitskonzept für den Fußball-Klassiker zwischen dem FC Bayern und Real Madrid noch einmal überprüfen. Die Verantwortlichen werden nach Angaben eines Sprechers am Vormittag über mögliche Konsequenzen für das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League am Mittwochabend beraten.

Zur Bewertung der Lage stünden die Beamten auch in Kontakt mit der Dortmunder Polizei, sagte der Sprecher am Morgen weiter. Er betonte aber gleichzeitig: „Wir haben keinerlei Gefährdungshinweise für München und das Spiel.“

12. April: 8:09Uhr

Bei ihren Ermittlungen zu der Attacke auf den BVB-Mannschaftsbus erhält die Dortmunder Polizei tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung. „Anwohner versorgen unsere Kräfte vor Ort mit Kaffee. Dafür ein dickes DANKESCHÖN!“, twitterte die Dortmunder Polizei in der Nacht zu Mittwoch. Auf einem Foto der Polizei sind zwei Thermoskannen, Milch und Zucker zu sehen.

12. April: 7:49Uhr

Die Dortmunder Polizei will beim Nachholspiel des BVB in der Champions League gegen den AS Monaco am Mittwochabend mit verstärkten Kräften für Sicherheit sorgen. „Wir werden heute natürlich mit starken Kräften hier vor Ort sein im Stadion, werden aber auch versuchen, unser Möglichstes tun, natürlich die Mannschaften zu schützen“, sagte Nina Vogt, Sprecherin der Dortmunder Polizei am Mittwochmorgen im ZDF. „Wir stehen da mit beiden Vereinen und auch mit allen Sicherheitsbehörden in sehr engen Kontakt“, bekräftigte sie.

12. April: 7:23 Uhr

Die Dortmunder Polizei hat das Verhalten der Zehntausenden Fußballfans nach der kurzfristigen Absage des Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco gelobt. „Das ist gestern mit sehr viel Ruhe abgelaufen, und das hat uns natürlich als Polizei und sicherlich auch dem Verein sehr geholfen“, sagte Nina Vogt, Sprecherin der Dortmunder Polizei, am Mittwochmorgen im ZDF. „Ich glaube, da können wir alle sagen, dass wir auf die Reaktionen gestern nur stolz sein können“, betonte sie.

12. April: 7:02 Uhr

Nach der Attacke auf den Bus von Borussia Dortmund mit zwei Verletzten gehen die Ermittlungen am Tatort mit Hochdruck weiter. „Die Kollegen sind am Tatort“, sagte ein Sprecher der Polizei Dortmund am Mittwochmorgen. Dabei gehe es um die Spurensuche. Aber auch der BVB-Mannschaftsbus, den Beamte sichergestellt hätten, werde untersucht. Die Ermittlungen der Polizei liefen die Nacht durch. Wie viele Beamte im Einsatz sind, wollte der Sprecher nicht sagen.

Die Polizei geht von einem gezielten Angriff auf den Bus der Dortmunder aus und sprach vom Verdacht auf ein versuchtes Tötungsdelikt. Ein mögliches Bekennerschreiben werde „intensiv“ auf seine Echtheit geprüft, sagte Staatsanwältin Sandra Lücke am Dienstagabend. Es werde in alle Richtungen ermittelt.

11. April: 23:45 Uhr

Der ehemalige VfB-Profi Kevin Großkreutz äußert sich bei Twitter zu dem Anschlag auf den Mannschaftsbus. Er schreibt: „Mein Herz ist bei meinen Freunden! Ich hoffe ihr verarbeitet es schnell.“

11. April: 23:39 Uhr

Der bei dem Angriff auf den Dortmunder Mannschaftsbus verletzte Spieler Marc Bartra ist am Dienstagabend im Krankenhaus operiert worden. Er habe eine gebrochene Speiche im rechten Handgelenk und diverse Fremdkörpereinsprengungen im Arm, sagte der BVB-Pressesprecher Sasche Fligge auf einer Pressekonferenz.

11. April: 23:30 Uhr

Nach dem Angriff auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund ist in Nähe des Tatorts ein Schreiben gefunden worden. Die Echtheit werde derzeit „intensiv geprüft“, sagte Staatsanwältin Sandra Lücke am Dienstagabend.

11. April: 23:21 Uhr

Die Explosionen nahe dem Mannschaftsbus des BVB waren nach Angaben der Polizei ein gezielter Angriff auf das Dortmunder Fußball-Team. Das sagte der Polizeipräsident Dortmunds, Gregor Lange, am Dienstagabend auf einer Pressekonferenz.

11. April: 23:10 Uhr

Bundesinnenminister Thomas de Maizière dringt nach den Explosionen nahe des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund auf Aufklärung. „Meine Gedanken sind bei der Mannschaft“, wurde der CDU-Politiker am Dienstagabend über den Twitter-Account seines Ministeriums zitiert. „Jetzt gilt es die Hintergründe aufzuklären. Ich hoffe, dass morgen wieder der Fußball im Mittelpunkt steht.“ De Maizière ist auch für Sport zuständig.

11. April: 22:59 Uhr

Das Landeskriminalamt hat das Gelände abgesperrt und mit der Untersuchung des Fahrzeugs begonnen. Das LKA ermittle nach den Detonationen, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagabend in Dortmund. Der Teambus werde nun genauestens untersucht.

11. April: 22:41 Uhr

Die Stadiontouren durch den Signal-Iduna-Park fallen am Mittwoch aus. Das teilte Borussia Dortmund per Facebook mit. Wer bereits ein Tour gebucht hat, bekommt demnach einen Gutschein ausgestellt.

11. April: 22:20 Uhr

Borussia Dortmund hat das für Mittwoch geplante öffentliche Training abgesagt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstagabend über Twitter mit.

11. April: 22:04 Uhr

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, hat dem bei Explosionen nahe des Borussia-Dortmund-Busses verletzten BVB-Spieler Marc Bartra eine rasche Genesung gewünscht:

11. April: 22:02 Uhr

Die Sprengsätze gegen den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund waren nach Einschätzung der Polizei durchaus gefährlich. „Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei von einem Angriff mit ernstzunehmenden Sprengsätzen aus“, teilten die Ermittler am Dienstagabend in einer Pressemitteilung mit. „Die Sprengsätze könnten in einer Hecke in der Nähe eines Parkplatzes versteckt gewesen sein.“ Zu den Hintergründen des Angriffs werde weiter ermittelt.

11. April: 22:01 Uhr

Nach den Explosionen am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat die Polizei einen verdächtigen Gegenstand entdeckt. Das sagte am Dienstagabend ein Polizist am Einsatzort. Was genau gefunden wurde und ob der Fund mit den Explosionen in Verbindung steht, teilte er nicht mit.

Die Polizei hatte die Umgebung des Teamhotels von Borussia Dortmund zur Spurensicherung mit einer Drohne abgesucht.

11. April: 22:00 Uhr

Nach den Explosionen nahe des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund hat der FC Bayern München dem BVB seine Solidarität ausgedrückt:

11. April: 21:56 Uhr

Nach der Spielabsage in Dortmund will der BVB den Wert der Karten, die nicht mehr gebraucht werden, ersetzen. Man bitte die Fans, die am Mittwoch nicht zur nachgeholten Partie könnten, ihre Karten auf dem offiziellen Ticket-Zweitmarkt von Borussia Dortmund unter www.bvb.de/tickets anzubieten, schrieb der Verein am Dienstagabend bei Twitter. Wer seine Karten nicht verkaufen könne, dem werde der Wert erstattet. „Dieses gilt sowohl für Dauer- als auch für Tageskarten.“ Wie genau die Erstattung ablaufen soll, will der BVB am Mittwoch von 15 Uhr an auf seiner Website erklären.

11. April: 21:55 Uhr

Nach den Explosionen in der Nähe des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund loben die Einsatzkräfte die besonnene Reaktion der Fans.

11. April: 21:53 Uhr

Die Sprengsätze, die in der Nähe des Dortmunder Mannschaftsbusses explodiert sind, waren nach ersten Erkenntnissen der Ermittler in einer Hecke versteckt. „Es scheint so gewesen zu sein“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagabend. Wer die Sprengsätze dort platziert habe und um welche Art von Sprengsätzen es sich gehandelt habe, sei aber noch unklar. Kurz nach 19.00 Uhr hatte es drei Detonationen in unmittelbarer Nähe des BVB-Mannschaftsbusses gegeben. BVB-Verteidiger Marc Bartra wurde an einer Hand verletzt und notärztlich versorgt.

11. April: 21:48 Uhr

Der VfB Stuttgart hat dem bei Explosionen nahe des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund verletzten BVB-Spieler Marc Bartra eine schnelle Genesung gewünscht:

11. April: 21:43 Uhr

BVB-Verteidiger Marc Bartra ist bei den Explosionen am Teambus nach Angaben von Torhüter Roman Bürki von Splittern der zerbrochenen Scheiben verletzt worden. „Ich saß in der hintersten Reihe neben Marc Bartra, der von Splittern der zerborstenen Rückscheibe getroffen wurde“, sagte der Fußball-Profi von Borussia Dortmund der Schweizer Zeitung „Blick“. „Der Bus bog auf die Hauptstraße ein, als es einen Riesenknall gab - eine regelrechte Explosion“, sagte Bürki. Dann hätten sich die Spieler geduckt und auf den Boden gelegt. „Wir wussten ja nicht, ob noch mehr passiert.“

11. April: 21:41 Uhr

Nach der Explosionen am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ihre Anteilnahme ausgedrückt. „Wünsche @MarcBartra gute Besserung und dem @BVB Team alles erdenklich Gute“, schrieb sie im Kurznachrichtendienst Twitter.

11. April: 21:40 Uhr

Der VfB Stuttgart hat dem bei Explosionen nahe des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund verletzten BVB-Spieler Marc Bartra eine schnelle Genesung gewünscht. „Wir denken an euch“, schrieben die Stuttgarter am Dienstagabend bei Twitter. Das Champions-League-Spiel des BVB am Abend gegen AS Monaco wurde abgesagt, nachdem in der Nähe des BVB-Mannschaftsbusses drei Sprengsätze explodiert worden waren. Marc Bartra wurde dabei verletzt. Die Hintergründe waren zunächst noch unklar.

11. April: 21:38 Uhr

Die Polizei hat nach eigenen Angaben noch keinse näheren Erkenntnisse über die Art der Sprengsätze, die in der Nähe des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund explodiert sind. Sicher sei nur, dass es drei Detonationen gegeben habe, sagte ein Sprecher. Sie seien kurz nach 19.00 Uhr in unmittelbarer Nähe des Busses hochgegangen.

11. April: 21:37 Uhr

Nach den Explosionen in der Nähe des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund hat der FC Schalke 04 dem BVB seine Solidarität versichert:

11. April: 21:34 Uhr

Eine Polizeisprecherin im O-Ton:

11. April: 21:25 Uhr

Unterkunftsuche im Netz: Monaco-Fans, die nach der Verlegung des Champions-League-Spiels in Dortmund übernachten müssen, könnten im Internet fündig werden. Unter #bedforawayfans sollen Dortmunder posten, die einen Schlafplatz anbieten wollen - und die Anhänger des AS Monaco suchen, wie der BVB am Dienstagabend mitteilte. Viele Twitternutzer teilten den Aufruf des Vereins begeistert.

11. April: 21:20 Uhr

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat mit Entsetzen auf die Explosionen am Mannschaftsbus des Fußballclubs Borussia Dortmund reagiert. „Ich bin schockiert“, schrieb der SPD-Vorsitzende am Dienstagabend bei Twitter. Dem verletzten Dortmund-Spieler Marc Bartra wünschte er gute Besserung.

11. April: 21:15 Uhr

Die Hintergründe der Explosionen in der Nähe des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund sind für die Polizei noch völlig unklar. „Wir müssen schauen, wohin die Ermittlungen gehen“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagabend. Bislang gebe es weder Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund noch auf eine Tat etwa von rivalisierenden Fans.

11. April: 21:10 Uhr

Große Geste im Gästeblock: Die Fans des AS Monaco singen „Dortmund, Dortmund“, als sie von dem Vorfall im Stadion erfahren.

11. April: 21:03 Uhr

Die Spieler des Fußball-Bundesligisten sind auf dem Weg nach Hause. Die unverletzten Profis verließen am Dienstagabend den Ort der Explosionen in der Nähe des Teamhotels im Dortmunder Stadtteil Höchsten. Zuvor hatten die Profis nahe des stark beschädigten Fahrzeugs gewartet.

11. April: 20:54 Uhr

Der FC Barcelona schickt die besten Wünsche nach Dortmund:

11. April: 20.47 Uhr

Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, hat am Dienstagabend bestätigt, dass der BVB-Spieler Marc Bartra bei der Explosion in der Nähe des Mannschaftsbusses an der Hand verletzt worden ist.

11. April: 20.35 Uhr

Das Champions-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco ist nach drei Explosionen am Mannschaftsbus des deutschen Fußball-Topklubs abgesagt worden. Das teilte der BVB am Dienstagabend mit. Das Viertelfinal-Hinspiel wird am Mittwoch um 18.45 Uhr neu angesetzt, die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Nach der Abfahrt des BVB-Mannschaftsbusses vom Hotel zum Stadion um kurz nach 19.00 Uhr hatte sich der Vorfall ereignet. Eine Person wurde dabei verletzt ins Krankenhaus gebracht, das bestätigte der BVB. Um wen es sich handelt, teilte der Verein nicht mit. Medienangaben zufolge soll es BVB-Innenverteidiger Marc Bartra sein. „Bombenexplosion am Mannschaftsbus am Mannschaftshotel.

Spieler in Sicherheit. Keine Gefahr im und am Stadion“, twitterte der BVB um 20.02 Uhr. Die Scheiben des Busses seien geborsten. Die Polizei war „mit starken Kräften vor Ort“. Der Vorfall ereignete sich auf der Wittbräucker Straße, knapp zehn Kilometer vom Dortmunder Stadion entfernt.

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