In Tübingen wurde gegen neun Männer Anklage erhoben, weil sie Fahrräder im Wert von etwa 200.000 Euro gestohlen haben sollen. Foto: dpa

Weil sie Fahrräder im Wert von etwa 200.000 Euro gestohlen und weiterverkauft haben sollen, hat die Staatsanwaltschaft Tübingen Anklage gegen neun Männer erhoben. Einer von ihnen muss sich möglicherweise wegen eines weiteren Delikts verantworten.

Tübingen - Weil sie im großen Stil unter anderem Fahrräder geklaut und weiterverkauft haben sollen, hat die Staatsanwaltschaft Tübingen Anklage gegen neun Männer erhoben. Ihnen werde schwerer Bandendiebstahl und gewerbsmäßige Hehlerei vorgeworfen, teilte die Behörde am Montag mit.

Ein 26-Jähriger müsse sich zudem wegen Brandstiftung verantworten. Die Männer zwischen 19 und 51 Jahren sollen seit 2015 im Kreis Tübingen mehr als 400 Fahrräder im Wert von rund 200 000 Euro gestohlen und weiterverkauft haben. Für die Diebstähle seien Flüchtlinge in Asylunterkünften angeheuert worden.

Zudem habe es zahlreiche Einbrüche gegeben, bei denen unter anderem Werkzeuge und Maschinen gestohlen wurden. In einer Lagerhalle in Tübingen sollen die Männer Dieselkraftstoff entwendet haben. Um den Diebstahl zu verdecken, habe einer Feuer gelegt, das einen Schaden von rund einer Million Euro verursachte.

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