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Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat Wirtschaft und Gewerkschaften aufgerufen, heimische Arbeitsplätze zu sichern.

Stuttgart - Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat Wirtschaft und Gewerkschaften aufgerufen, heimische Arbeitsplätze zu sichern. In seiner Ansprache zum Jahreswechsel sagte der scheidende Regierungschef am Donnerstag in Stuttgart: "Ich appelliere an Arbeitgeber und Gewerkschaften, weiterhin alles zu tun, um durch wettbewerbsfähige Produkte Arbeitsplätze im Land zu halten." Die Chancen dafür stünden nicht schlecht, weil es in den meisten Industriebranchen langsam wieder aufwärtsgehe.

Oettinger sagte, die Politiker müssten die Sorgen und Ängste der Menschen durch die Wirtschaftskrise ernst nehmen. Er wies aber zugleich auf die Grenzen staatlichen Handelns hin: "Der Staat darf nicht Hoffnungen wecken, die er nicht erfüllen kann." Der CDU- Politiker warnte mit Blick auf die nachfolgenden Generationen vor einer weiteren Zunahme der öffentlichen Verschuldung.

Oettinger, der Ende Januar als EU-Kommissar für Energiefragen nach Brüssel wechselt, hob den Reichtum, die vielfältige Kultur und das Engagement zahlreicher Bürger des Landes in Kirchen, Vereinen, Parteien und Verbänden hervor: "Baden-Württemberg ist ein modernes und traditionsreiches Land." Mit Blick auf seine zu Ende gehende Regierungszeit erklärte der Ministerpräsident: "Ich bin stolz und dankbar, diesem Land und seinen Menschen gedient zu haben."

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