Neuhausen plant den Umbau des Fußwegs Marienstraße: Eine Rampe soll die bisherige Treppe ersetzen und den Weg barrierefrei machen.
Der Fußweg Marienstraße in Neuhausen soll durchgängig befahrbar und komfortabel nutzbar werden. Deshalb soll die bisherige Treppenanlage künftig einer Rampe weichen. Mit dem Umbau des Fußwegs setze man ein weiteres Projekt aus dem Radverkehrskonzept um, teilt die Gemeinde mit. Ziel sei es, Barrieren abzubauen, die Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr zu verbessern und damit die nachhaltige Mobilität in der Gemeinde weiter zu stärken.
Der Weg stelle eine wichtige Verbindung zwischen der Ortsmitte und dem Süden des Ortes dar, heißt es aus dem Rathaus – und sei damit eine gute Alternative zur Kirchstraße, der Hauptverkehrsachse für den Autoverkehr. Die bisherige Treppenanlage sei dabei jedoch ein wesentliches Hindernis, sowohl für mobilitätseingeschränkte Personen als auch für Radfahrende. Durch den geplanten Umbau zu einer Rampe werde der Weg künftig durchgehend und komfortabel befahrbar. Im Zuge der Bauarbeiten solle zudem der gesamte Abschnitt zwischen Karlstraße und Moltkestraße asphaltiert werden. Das Vorhaben wurde laut Gemeindeverwaltung im Oktober im Ausschuss für Technik und Umwelt beschlossen.
Barrierefreier Weg in Neuhausen für Fußgänger und Radfahrende
Insgesamt profitierten von dem Umbau nicht nur Radfahrende, sondern auch Personen mit Mobilitätseinschränkungen, Eltern mit Kinderwagen sowie alle, die den Weg zu Fuß nutzten, heißt es aus dem Rathaus. Der Weg selbst bleibe in seiner bisherigen Lage erhalten und werde künftig eine durchgängige Breite von 2,50 Metern aufweisen. Lediglich im Bereich der neuen Rampe seien kleinere Anpassungen an den Böschungen erforderlich.
Die eigentlichen Bauarbeiten sollen erst im kommenden Jahr beginnen, aber in den nächsten Wochen außerhalb der Vegetationsperiode werde man bereits vorbereitende Arbeiten angehen, teilt die Gemeinde mit. Dazu zählten insbesondere Gehölzpflegearbeiten entlang des Weges. Gebaut werden soll voraussichtlich ab September, der Umbau soll etwa sechs Wochen dauern und im November 2026 abgeschlossen sein. Die Kosten für das Projekt werden mit rund 150 000 Euro veranschlagt.