Das Wohnprojekt „Freiraum“ ist fertiggestellt, nun geht es in Remseck mit dem Quartier „Lumen“ weiter. Was nach dem Spatenstich bekannt ist.
Mit einem feierlichen Spatenstich hat die Entwicklung des Neubaugebiets „Östlich Marbacher Straße“ im Remsecker Stadtteil Neckarrems offiziell begonnen. Schon bald soll dort – unweit des Neckars – das Quartier „Lumen“ mit fast 100 Wohnungen und einem Supermarkt entstehen. Nach dem Wohngebiet „Freiraum“ mit 126 Wohnungen ist „Lumen“ das zweite große Bauprojekt der großen Kreisstadt in wenigen Jahren.
Remsecks Oberbürgermeister Dirk Schönberger betonte während des Spatenstichs die Bedeutung des Projekts für die Stadt. „Wir brauchen in Deutschland und konkret in Remseck mehr bezahlbaren Wohnraum. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir unsere soziale Quote bei allen Bauvorhaben hier vor Ort realisieren“, sagte Schönberger. Ebenso wichtig sei der geplante Angebotsmix im Neubaugebiet – von Einfamilienhäusern bis hin zu sozial geförderten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.
Neuer Rewe für Remseck
Das Quartier „Lumen“ wird von der Pflugfelder Unternehmensgruppe aus Ludwigsburg umgesetzt. „Als erster Bauträger im Neubaugebiet Östlich Marbacher Straße ist es unser Anspruch, einen lebenswerten und nachhaltig zukunftsfähigen Lebensraum zu schaffen und damit die Region aktiv mitzugestalten“, sagte Julian Pflugfelder zum Projekt.
Laut Pressemitteilung der Stadt ist das Ziel des Neubaugebiets, zusätzlichen Wohnraum für unterschiedliche Lebenssituationen zu schaffen und zugleich die Infrastruktur im Stadtteil Neckarrems zu stärken. Im ersten Bauabschnitt sollen mehrere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 97 Wohnungen entstehen. Ergänzt wird das Quartier durch einen Rewe-Supermarkt, der die Nahversorgung für das neue Wohngebiet sowie für umliegende Stadtteile verbessern soll.
Begrünte Fassade
Die Umsetzung übernimmt das Karlsruher Bauunternehmen Dreßler Bau GmbH, das Mitte April mit den Arbeiten beginnen will. „Dreßler Bau verantwortet dabei die strukturierte, terminsichere und qualitativ hochwertige Umsetzung – mit dem Anspruch, nachhaltigen Wohnraum mit langfristigem Mehrwert zu schaffen“, lässt sich Dreßler-Niederlassungsleiter Matthias Kästle in einer Pressemitteilung zitieren.
Neben neuen Wohnungen soll bei der Entwicklung auch Wert auf eine nachhaltige Bauweise, eine gute städtebauliche Einbindung sowie auf qualitätsvolle Freiräume für die künftigen Bewohner gelegt werden. Ein besonderes Element des Quartiers soll ein Mehrfamilienhaus mit vollständig begrünter Fassade sein.