In der Steillage arbeitet Axel Aßfalg mit der Hacke und nicht mit Maschinen – dafür immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Foto: Lichtgut//Ferdinando Iannone

Die Idee ist so einfach wie genial: Andere Menschen bezahlen dafür, dass sie im Weinberg arbeiten dürfen. So ähnlich läuft das Prinzip beim neuen Weingut „Ökologische Gemeinschaft Naturwein“. Spaß und Wein springen für die Investoren allerdings auch noch heraus.

Stuttgart - Mit dem Fahrrad fährt er zum Weinberg. Als Timo Saier, Chef des städtischen Weinguts, dieses auf biologischen Anbau umgestellt hat, war er an seiner Seite. Axel Aßfalg ist ein Überzeugungstäter. „Für eine nachhaltige Zukunft muss man aktiv werden.“ Schon deshalb hat er nun ein neues Projekt gestartet, respektive gleich ein ganz neues Weingut gegründet: Als Pendant zur Buchstabenreihe WZG, der Württembergischen Zentralgenossenschaft, nennt er dieses ÖGN – Ökologische Gemeinschaft Naturwein.