Viele Bewohner des Olga-Areals mussten lange auf den Internetanschluss warten. Foto: Nina Ayerle

Die mehrmonatigen Verzögerungen mit der Breitbandanbindung im Olga-Areal hatten laut der Stadt Stuttgart auch mit den komplizierten Bauabläufen zu tun. Betroffen waren vor allem die Telekom-Kunden.

Stuttgart - Vor allem die Bewohner des Olga-Areals mit einem Telekom-Vertrag waren betroffen: In den ersten Monaten nach ihrem Einzug hatten sie keinen funktionierenden Telefon- und Internetanschluss. Seit dem Wochenende ist er nun da. „Ich rufe von meinem Festnetztelefon an“, sagt Rüdiger Arendt, der mit dem Verein Olgäle 2012 das Großprojekt auf dem ehemaligen Gelände des Kinderkrankenhauses mit initiiert hat. Auch das Internet funktioniere in seiner Wohnung.

Das Legen der Anschlüsse hat sich um mehrere Monate verzögert

Seit vergangenem Freitag ist das komplette Areal an das Glasfasernetz der Deutschen Telekom angeschlossen. Bis das Internet dann tatsächlich funktionierte, habe es noch einen Tag gedauert. „Seit Samstag geht in unserer Wohnung alles“, sagt Arendt zufrieden. Bei einigen Hausbewohnern hapere es lediglich noch mit der Technik.

Von der Telekom heißt es: „Das Projekt Stuttgarter Olga Areal ist fast abgeschlossen. Wir haben heute die letzten Arbeiten vor Ort, die bis morgen fertig sind“, sagt Lena Raschke, PR-Managerin bei der Telekom. Parallel dazu werde die Bereitstellungen der Anschlüsse durchgeführt.

Darauf mussten die Bewohner von Stuttgarts neuem Vorzeigequartier durchaus eine Weile warten. Die Deutsche Telekom konnte die Glasfaser-Leitung, welche die schnelle Kommunikation garantieren sollte, nicht rechtzeitig zur Fertigstellung des Areals legen. Die mehrmonatigen Verzögerungen mit der Breitbandanbindung hatten laut der Stadt Stuttgart auch mit den komplizierten Bauabläufen zu tun.

Bei anderen Anbietern hat das Netz funktioniert

Für die netzlose Zeit hatten die Kunden zwar ein Starterset von der Telekom bekommen, doch dies funktionierte nur sehr dürftig. Die vielen Beschwerden von den Bewohnern hätten irgendwann Wirkung gezeitigt: „Die Telekom hat dann doch alle Hebel in Bewegung gesetzt“, so Arendt.

Andere Unternehmen wie Unity Media konnten die Anschlüsse gleich beim Einzug bereitstellen, weil sie eine andere Technologie benutzen.

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