Auf die Profivereine um den VfB und ihre Fans kommen im neuen Jahr einige Änderungen zu. Wir haben den Überblick.
Das neue Fußballjahr wird einige Änderungen mit sich bringen – die teils auch explizit den VfB Stuttgart und seine Fans betreffen. Die erste Neuerung: Fortan läuft in den Bundesliga-Stadien die Nachspielzeit auf den Leinwänden oder Anzeigetafeln weiter. Bisher war es so, dass die Anzeige beim Stand von 45 respektive 90 Minuten gestoppt wurde. Die Neuerung beschloss die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga nach eigenen Angaben „im Interesse der Zuschauer sowie der Clubs, Spieler und Medienvertreter“.
Ebenfalls im Interesse der Fans, so teilt das zumindest die Europäische Fußballunion Uefa mit, ist eine Änderung beim Champions-League-Finale: Da gibt es künftig eine frühere Anstoßzeit. Das Endspiel der Königsklasse wird ab dem Finale in Budapest am 30. Mai um 18 Uhr statt wie zuletzt um 21 Uhr angepfiffen. Damit will die Uefa nach eigenen Angaben sowohl den Zuschauern im Stadion als auch vor den TV-Geräten ein besseres Fan-Erlebnis ermöglichen.
Allerdings: Das Europa-League-Finale am Mittwoch, 20. Mai, in Istanbul wird wie bisher auch um 21 Uhr angepfiffen. Der VfB könnte es ja bis in ebendieses Finale schaffen – wo es dann mit Blick auf die Anstoßzeit und die Uefa dann doch nicht so fanfreundlich zugeht wie in der Königsklasse.
Nur noch zwei Länderspielblöcke im Herbst
Etwas später dann, im Herbst, gibt es eine weitere Änderung. So wird es dann eine längere Länderspielphase geben: Statt bisher drei neuntägigen Fenstern (jeweils im September, Oktober und November) gibt es ab der Saison 2026/2027 in der zweiten Jahreshälfte nur noch zwei Zeiträume, in denen die Vereine ihre Spieler abstellen müssen.
Konkret verschmelzen die beiden Fenster im September und Oktober zu einer längeren Phase vom 21. September bis 6. Oktober. In dieser 16-tägigen Phase sind dann vier Länderspiele pro Nationalteam vorgesehen. Für den VfB Stuttgart und seine Fans bedeutet das eine ungewohnt lange Phase ohne Spiele. Die restlichen Länderspielphasen bleiben aber wie gehabt bestehen.
Und auch im DFB-Pokal wird es in diesem Jahr eine Änderung geben, ebenfalls ab der kommenden Saison 2026/27: Dann sind Partien des DFB-Pokals im Free-TV nicht nur in der ARD und im ZDF, sondern auch bei RTL zu sehen. Bis einschließlich der Spielzeit 2029/2030 übertragen die drei Sender zusammen pro Saison 15 Partien. Der Bezahlsender Sky überträgt auch weiterhin alle 63 Begegnungen pro Spielzeit.