Auf dem Schoch-Areal in Feuerbach sind Wohnhäuser geplant. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

In Feuerbach entsteht auf der Industriebrache neuer Wohnraum. Die Stadt rechnet mit Kosten von 20 Millionen Euro für die 125 Wohnungen, das Land gibt Zuschüsse.

Stuttgart - Die oberirdischen Reste der Firma Gebrüder Schoch gegenüber dem Feuerbacher Bahnhof werden in den nächsten Monaten abgebrochen. Stuttgarts Baubürgermeister Matthias Hahn (SPD) hat dazu am Mittwoch den Startschuss gegeben. Er brachte die Abrissgenehmigung zum Bauplatz mit.

„Es war ein langer Weg, ich habe mich schon als junger Stadtrat darüber geärgert, dass man hier gegen ein Fabriktor läuft“, sagt Hahn, der kurz vor dem altersbedingten Ruhestand steht.

Auf dem Gelände der ehemaligen Verchromerei sollen 125 Wohnungen entstehen. Weil der Untergrund hochgradig mit Schwermetallen verseucht ist, muss ­Erdreich bis in zwölf Meter Tiefe entsorgt werden. Die Stadt rechnet mit Kosten von 20 Millionen Euro, das Land gibt Zuschüsse.

Die an das Schoch-Areal angrenzende Firma Klumpp, die hochwertige Beschichtungen für Böden herstellt, kann durch die Sanierung erweitern.

„Wir werden rund 2500 Quadratmeter von der Stadt übernehmen und auf insgesamt 4000 Quadratmetern von 2018 an Logistik, Produktion und Versand für rund 15 Millionen Euro neu ordnen“, sagte Firmenchef Wolfgang Klumpp. Er sei „sehr froh, dass wir in die Planungen eingebunden wurden und unseren Stammsitz hier erhalten können“. Das Unternehmen produziert weltweit.

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