Michelle Obama will bei Spotify über Zwischenmenschliches sprechen. Foto: AP/Paul R. Giunta

Die ehemalige First Lady will bei Spotify über menschliche Beziehungen sprechen. Im Idealfall soll das inspirierend werden.

Stockholm - Die frühere First Lady Michelle Obama wird ab Ende Juli in einem eigenen Podcast auf Spotify zu hören sein. Als Gastgeberin will die Ehefrau von Ex-US-Präsident Barack Obama am 29. Juli erstmals durch den Podcast führen, wie Spotify bekannt gab. Den Zuhörern verspricht der Streamingdienst aus Stockholm besonders menschliche und persönliche Gespräche zwischen der von vielen als künftige Präsidentschaftskandidatin Gesehenen und ihren Gästen. Dabei soll es unter anderem um die Beziehung zwischen Geschwistern, um die Kindeserziehung und um Gesundheitsfragen gehen.

Im Idealfall inspirierend

„Meine Hoffnung ist, dass die Serie ein Ort sein kann, um bedeutungsvolle Themen zusammen zu entdecken und die vielen Fragen zu sortieren, die wir alle in unserem Leben zu beantworten versuchen“, wurde Michelle Obama von Spotify zitiert. Mit ihrer Familie und Freunden wolle sie über die menschlichen Beziehungen diskutieren, die uns zu dem machten, was wir seien, sagte sie in einem Video. Im Idealfall inspiriere dies die Zuhörer dazu, selbst mit ihren Angehörigen über diese Themen zu sprechen.

Die Produktionsfirma der Obamas, Higher Ground, hatte bereits im vergangenen Sommer eine Partnerschaft mit Spotify bekannt gegeben. Details über Inhalte oder einen Starttermin waren damals aber noch nicht genannt worden. Auch anderweitig sind die Obamas mit Higher Ground erfolgreich aktiv: Für den Streamingdienst Netflix produzieren sie Dokumentarfilme. „American Factory“, der die Übernahme einer US-Firma durch einen chinesischen Käufer beobachtet, hat im Frühjahr 2020 den Oscar als bester Dokumentarfilm gewonnen. „Becoming“, ein positives, aber spannendes Porträt von Michelle Obama, ist seit 6. Mai auch in Deutschland bei Netflix abrufbar.

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