Bleibt weitgehend beständig: Personell verändert sich im neuen Gemeinderat der rund 20 000 Einwohner zählenden Stadt Korntal-Münchingen wenig.
Im neuen Gemeinderat von Korntal-Münchingen gab es nach dem Urnengang am 9. Juni nur ein kleines Stühlerücken – und ein ähnliches Bild zeigte sich bei der konstituierenden Sitzung bei der Wahl der Stellvertreter des Bürgermeisters Alexander Noak (parteilos). Die Bürgerinnen und Bürger hatten vor rund sieben Wochen nahezu alle amtierenden Rätinnen und Räte auf dem Stimmzettel bestätigt. Mit Anna-Lena Beiermeister (CDU), Marco Schradetzki (Freie Wähler), Fritz Otlinghaus (Grüne), Fatma Memet-Sezgün (FDP) und Peter Ott (FDP) sitzen gerade mal fünf neue Gesichter im 22-köpfigen Gremium. Im Jahr 2019 war das anders: Exakt die Hälfte der Mitglieder trat nicht mehr zur Kommunalwahl an.
Dass die Christdemokraten nun die stärkste Fraktion sind – zuvor lagen die Freien Wähler hauchdünn vorn –, wird auch daran deutlich, dass sie zwei der insgesamt drei ehrenamtlichen stellvertretenden Bürgermeister stellen. Gewählt wurden der Fraktionschef Oliver Nauth und sein Vize Joachim Winter (dritter Stellvertreter) sowie die Fraktionschefin der Freien Wähler, Marianne Neuffer in der goldenen Mitte. Die Freien Wähler sind aktuell die zweitstärkste Kraft im Gemeinderat.
Drei Kandidaten wollten auf Platz drei
Bislang vertraten Winter, Neuffer und Harald Wagner, nach wie vor der Fraktionschef der Grünen, den Bürgermeister Noak. Für die Wahl des dritten Stellvertreters gingen drei Kandidaten ins Rennen: Außer Winter und Wagner war das Steffen Müller (Freie Wähler). In geheimer Wahl hat man sich dann auf den Kandidaten Winter geeinigt – mit absoluter Mehrheit. Dagegen waren alle Beschlüsse zur Besetzung der Ausschüsse und Gremien einstimmig.