Das Cover des neuen 10x10-Führers, der am Samstag, 26. August, erscheint. Foto: StZN

Die Ausgabe 2017/18 von „10 x 10 – Stuttgarts 100 beste Restaurants“ der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten erscheint am 26. August und ist so umfangreich wie nie zuvor. Neben Empfehlungen der Redaktion sind diesmal auch Lieblingslokale der Leser dabei.

Stuttgart - Der Gastronomieführer der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten geht in die dritte Runde. Da das Beste bekanntlich immer im Auge des Betrachters liegt, hat sich die Redaktion bei „Stuttgarts 100 besten Restaurants“ in der Ausgabe 2017/18 auf viele Neuheiten und Neuentdeckungen konzentriert. Somit sind im aktuellen Gastroführer, der an diesem Samstag erscheint, mehr als 80 neue Adressen dabei. Einen Teil davon hat die Redaktion auch den Leserinnen und Lesern zu verdanken, die einem Aufruf gefolgt sind und Vorschläge zu ihrem Lieblingslokal eingereicht haben. Diese haben Einzug gefunden in die zehnte Rubrik von „10 x 10“, den „Lesertipps“, deren Einführungstext wir hier vorab veröffentlichen.

Das Ambiente muss passen

„Was macht ein Restaurant zum Lieblingsrestaurant? Zuerst einmal sollte das Essen anständig sein. Das muss nicht heißen, dass es herausragend gut und somit teuer ist, weil man ja regelmäßig wiederkommen möchte. Wie die Ausrichtung der Speisen sein sollte, dazu gibt es höchst individuelle Ansichten. Die einen wollen in ihrem Lieblingslokal öfter mal was Neues, in dem Vertrauen, dass es so gut ist wie das bereits Bekannte. Die anderen sind da deutlich konservativer: Sie gehen häufig in dieses eine Restaurant, weil sie wissen, dass es genauso wie immer sein wird. Sie bestellen ihr Lieblingsgericht – ob nun Rostbraten mit Spätzle oder Penne Amatriciana –, weil es verlässlich in gleicher Qualität daherkommt, so und nicht anders, bitte!

Aber das kann noch nicht alles sein, warum man regelmäßig in ein und dasselbe Lokal geht. Eine zweite Heimat wird auch definiert durch das Ambiente, nennen wir es mal die Hardware, die einem das Gefühl gibt, hierherzugehören. Urig-gemütlich ist eine Beschreibung von vielen, die sich in Fachwerk mit niedrigen Decken, blanken Holztischen oder auch karierter Tischwäsche besonders wohlfühlen. Andere mögen es stylish in hohen Räumen mit weitem Blick, auf Designergestühl und mit einem Publikum, in dem man sich als Teil eines Showrooms fühlt. Alles andere als alltäglich und gewöhnlich also.

Die „Software“ ist ebenfalls wichtig

Nicht unerheblich für dieses Wohlfühlgefühl ist die Software, sind die Menschen, die Macher, ist der Service, der Chef. Hier verstehen es besonders die Italiener mit ihrem unnachahmlichen Dottore-Bella-Figura-Gedöns, dem Gast zu suggerieren, dass wenn er schon nicht der einzige, dann doch zumindest der wichtigste an diesem Abend ist. Ob das immer ehrlich ist, sei dahingestellt, so dass man also auch umgekehrt eine Lieblingslokalität haben kann, in der man einfach nur seine Ruhe hat, in der man sich als Gast unbeobachtet und trotzdem ernst genommen fühlt.

Die Redaktion der Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten hat die Leser aufgerufen, ihre Lieblingslokale zu nennen. Mehrere Hundert Zuschriften haben uns erreicht, von denen die allermeisten völlig unterschiedlich sind. Denn so wie jeder für sich weiß, wo es die besten Maultaschen gibt, so hat auch jeder sein ganz persönliches Lieblingslokal. Einige Restaurants wurden vorgeschlagen, die wir in dieser Ausgabe von ‚10 x 10‘ ohnehin schon vorstellen. Aber es waren auch viele Adressen darunter, die uns zwar bekannt sind, die wir bislang aber nicht in unserer Auswahl hatten. Hier sind sie – mit den besten Empfehlungen unserer Leser.“

Weine – Die 10 besten aus Stuttgart

Stopp! An dieser Stelle wollen wir nicht mehr Lesertipps verraten als diejenigen, die oben abgebildet sind. Die Vorschläge übrigens waren viel zu breit gestreut, als dass man eine Art Ranking daraus hätte abbilden können. Vielmehr hat die Redaktion versucht, bei den zehn vorgestellten Adressen alle Rubriken des Gastroführers zu berücksichtigen, die da heißen: Gehobene Küche, Schwäbisch, Italienisch, Vegetarisch und Vegan, International, Außengastronomie, Cafés, Tapas und Co., Bars und Kneipen – und eben die Lesertipps. Auch hier gilt wie jedes Jahr: Sämtliche aufgenommenen Adressen wurden von der Redaktion besucht und getestet.

Und noch etwas: In der diesjährigen Ausgabe gibt es sogar ein weiteres Kapitel, sodass „10 x 10“ eigentlich „11 x 10“ heißen müsste. Das elfte Kapitel heißt „Weine – Die 10 besten aus Stuttgart“ und bietet einen schönen Überblick auch über die zehn wichtigsten Weingüter der Stadt und ihr jeweiliges Spitzenprodukt.

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