Der neue Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heumaden Harald Schmidt (Mitte) mit seinem ersten Stellvertreter Adrian Mehler (links) und dem zweiten Stellvertreter Kai Strobelt. Foto:  

Harald Schmidt ist neuer Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heumaden. Nach 20 Jahren Kommandantur von Volker Gehrung führt damit ein Mann die Wehr an, der sich auch beruflich mit dem Schützen auskennt.

Heumaden - Seine erste Amtshandlung hätte wohl nicht angenehmer ausfallen können: Der frischgewählte Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heumaden, Harald Schmidt, konnte Lob aussprechen – für die 14-jährige Jugendarbeit von Britta Reißer und die neunjährige Zugehörigkeit zum Abteilungsausschuss von Markus Büchner, aber auch ganz allgemein: „Ich bin sehr stolz, ein so gut bestelltes Haus mit insgesamt 70 Mitgliedern in aktiver Wehr, Jugend- und Altersgruppe übernehmen zu dürfen“, sagte Schmidt bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehrabteilung.

In sie war Schmidt als erster Stellvertreter von Volker Gehrung hineingegangen und nach einer Wahl mit nur einer Enthaltung als Kommandant mit Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft und mit der Floriansmedaille wieder herausgekommen.

Arbeit kontinuierlich fortführen

Viel verändert hat sich für Harald Schmidt seit seinem Amtsantritt aber nicht: „Ich schlafe noch genauso gut wie vorher“, sagt der 39-Jährige, der um Scherze nicht verlegen ist. Auch für die Freiwillige Feuerwehr Heumaden werden sich durch Schmidts Kommandantur voraussichtlich keine großartigen Neuerungen ergeben: „Es ist ja nicht wie bei einem politischen Amt, dass man mit einer Wahlkampfansage antritt und etwas verändern will.“ Vielmehr gehe es darum, „die Arbeit kontinuierlich weiterzumachen und die Kernaufgabe zu gewährleisten – und das ist der Schutz der Bevölkerung“, sagt er.

Mit dem Schützen kennt sich der Heumadener auch hauptberuflich aus: Er ist Geschäftsführer des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK). Das ProPK kümmert sich mittels Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und mit Materialien etwa für Eltern und Lehrer darum, über Erscheinungsformen der Kriminalität und Möglichkeiten zur Verhinderung aufzuklären. Doch für Schmidt gibt es auch noch ein Leben außerhalb von Polizei und Feuerwehr: Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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