Vor allem das Freizeitangebot im Kessel überzeugt die Menschen. Foto: dpa/Uwe Umstätter

Privatleben und Arbeit sind mitunter nicht einfach zu vereinbaren. Den Arbeitnehmenden in Stuttgart gelingt das laut einer Erhebung im deutschlandweiten Vergleich am besten.

Stuttgart - Für den schwäbischen Schaffer oder die Schafferin mag das vielleicht überraschend klingen: In Stuttgart soll das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben deutschlandweit am besten sein. Das behauptet zumindest die Bürovermittlungsplattform Ophigo auf Grundlage ihrer Erhebung zur Work-Life-Balance. In der Studie wurden die 20 bevölkerungsreichsten Städte in Deutschland auf insgesamt 16 Faktoren wie Gesundheit und Lebenshaltungskosten untersucht. Am meisten Gewicht erhielt das Feld Arbeit und dessen Subkategorien Gehalt, wöchentliche Arbeitszeit, Beschäftigtenquote im Stadtgebiet sowie der Dauer der Fahrzeit zur Arbeitsstelle.

Berlin ist Schlusslicht – Mannheim auf Platz 14

Ein durchschnittlich hohes Bruttoeinkommen sowie eine sehr große Zufriedenheit am Arbeitsplatz hievten die baden-württembergische Landeshauptstadt auf den ersten Rang. Offenbar besonders zufrieden ist man im Kessel mit dem Freizeitangebot. In dieser Rubrik erreicht Stuttgart gemeinsam mit Bremen den höchsten Wert aller Städte. Die Hansestadt belegt auch in der Gesamtwertung den zweiten Platz, Frankfurt steht dort auf Rang drei.

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Den Berlinern dagegen wird die schlechteste Work-Life-Balance nachgesagt. In der Hauptstadt sowie in Hamburg wird mit wöchentlich 3,31 Überstunden die meiste Mehrarbeit gemacht. In Mannheim machen die Beschäftigten die wenigste Mehrarbeit – nur etwas mehr als drei Stunden pro Woche. Die einzige weitere baden-württembergische Stadt im Ranking landet mit Platz 14 im hinteren Mittelfeld des Gesamtfelds. Für die Studie stellte Ophigo eine Übersicht mit den Daten anderer Umfragen, wie dem Glücksatlas der Deutschen oder dem Vergleichsportal Gehaltsvergleich entnommen.

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