Peter Busch, Dominique Busch, Pascal Schmidt und Silvia Busch kämpfen um 100.000 Euro. Foto: SAT.1/Benedikt Müller

Ausdauer, Kraft, Teamgeist: Für zwölf Familien geht es ab Samstag bei der neuen Sat.1-Show „Fittest Family Germany“ um ein Preisgeld von 100.000 Euro. Aus Baden-Württemberg ist Familie Busch mit dabei.

Stuttgart - Zwölf Familien treten gegeneinander an, nur eine streicht am Ende das Preisgeld von 100.000 Euro ein: Am Samstag beginnt die neue Sat.1-Show „Fittest Family Germany“, in der die Teilnehmer verschiedene sportliche Wettkämpfe untereinander austragen sollen. Sie messen sich zum Beispiel beim Hindernis-Parcours oder Kanu-Rennen. Mit dabei ist Familie Busch aus Baden-Württemberg. Zusammen mit ihren Eltern Peter und Silvia aus Waldshut bilden die in Stuttgart lebende Dominique Busch und ihr Cousin Pascal Schmidt aus Donaueschingen ein Team im Kampf um den Titel der fittesten Familie Deutschlands.

„Wir haben direkt an ihn gedacht, weil er super gerne Sport macht“, begründet Dominique Busch die Wahl ihres Cousins. Die Teams bestehen immer aus vier Teilnehmern und da Dominique ein Einzelkind ist, hatte der Familie noch ein Mitglied gefehlt. Der 26-jährige Pascal Schmidt war Leistungsturner, spielt Fußball und geht gerne ins Fitnessstudio – passte also optimal ins Format. Doch wie funktioniert das eigentlich, Teil einer Show zu werden? „Ich wurde angefragt, ob meine Familie auch sportlich wäre“, sagt Dominique. Die 24-Jährige studiert Fitnessökonomie und ist 2017 zur Miss Baden-Württemberg gewählt worden. Ihre beiden Eltern sind Rock’n’Roll-Tänzer – Peter Busch war 1986 sogar Weltmeister bei den Amateuren.

Wenig Zeit, viel Training

Vor allem ihr Vater sei von dem Vorschlag zur Teilnahme direkt begeistert gewesen. „Mein Papa ist damals ans Telefon gegangen, weil ich gerade im Urlaub war“, erzählt Dominique. Er habe dem Sender direkt zugesagt. „Wir wollten uns mal austesten“, so die 24-Jährige. Außerdem sei es schön gewesen, mal wieder etwas zusammen zu machen.

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Lampenfieber habe sie während der Dreharbeiten nicht gehabt: „Da muss man einfach man selber bleiben. Es gibt immer Leute, die einen doof finden.“ Dabei hatte die Familie nur wenige Wochen Vorbereitungszeit, sagt die Stuttgarterin. Zwar gebe es die Show bereits in Irland, die Familie hätte aber nicht gewusst, was sie genaue erwarten würde. „Wir haben also alles ein bisschen trainiert.“

Einen Einblick in die Show „Ireland’s Fittest Family“ sehen Sie in diesem Video:

„Wir sind ja einfach eine ganz normale Familie“

Bevor die Dreharbeiten für die eigentliche Sendung begannen, absolvierte Familie Busch ein Casting bei Sat.1. An verschiedenen Stationen mussten sie zeigen, dass sie auch wirklich für das Format geeignet sind, erzählt Dominique. In den späteren Wettkämpfen machte sich bemerkbar, warum: „Da waren schon Leute dabei, die sehr sportlich sind“, gibt die 24-Jährige zu. Das habe aber nichts geheißen, denn jede Familie sei lediglich so stark gewesen, wie ihr schwächstes Glied.

An manchen Stationen hätten andere Familien aber doch einen Vorteil gehabt. Beispielsweise, wenn das konkurrierende Team aus leidenschaftlichen Kletterern bestand. „Wir sind ja einfach eine ganz normale Familie“, sagt Dominique schmunzelnd. Die Härte des Wettkampfes habe sie definitiv überrascht. „Also es war schon sehr, sehr hart.“

Prominente Unterstützung

Alles in allem sei das Verhältnis zwischen den zwölf Familien sehr gut gewesen. „Wir haben auch Freundschaften geschlossen“, erzählt die Stuttgarterin. Unterstützung im Training bekamen alle Teams von der Kickbox-Weltmeisterin Marie Lang, dem ehemaligen Bundesliga-Trainer Peter Neururer, dem Handballweltmeister von 2007, Pascal Hens, und dem Hockey-Olympiasieger von 2012 sowie Welthockeyspieler Moritz Fürste.

Wie weit Familie Busch gekommen ist, darf Dominique natürlich nicht verraten. Die erste Episode von „Fittest Family Germany“ läuft am Samstag um 11.55 Uhr auf Sat.1.

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