Normalerweise ist das Central-Theater in Esslingen ein Ort, in dem Kultur gespielt wird, bald wird es ein Ort sein, in dem über Kultur gesprochen wird. Foto: Horst Rudel

Eine Podiumsrunde will die Kulturpolitik der Stadt erörtern.

Esslingen - Das Central-Theater zieht eine Kulturdebatte auf, die sich um neue Sichtweisen auf die Stadt bemüht. Künftig sollen in regelmäßigen Abständen Prominente montags im ältesten Kino Süddeutschlands am Roßmarkt über aktuelle Themen diskutieren. Den Auftakt macht am Montag, 14. Januar, um 19.30 Uhr eine Runde bestehend aus Daniel Blank (SPD), Edward-Errol Jaffke (CDU), Marco Bertazzoni (Grüne), Martin Auerbach (Die Linke) und Maren Weber (Sprecherin vom Netzwerk Kultur). Moderiert wird die Diskussion von Benjamin Stedler, das Thema lautet „Kulturstadt Esslingen – eine Utopie?“ Dabei können Zuschauer Fragen stellen, der Eintritt ist frei. Hinter der Veranstaltung steht die Organisation Kunstdruck, die das Central-Theater betreibt. Einer ihrer Sprecher ist Philipp Falser, der mit dieser Veranstaltung gegen eine Politikverdrossenheit angehen will.

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