Eine Pförtnerampel in Leonberg-Höfingen regelt den Zufluss des Verkehrs. Sie soll Ausweichverkehr von der A81 und A8 reduzieren und das Stadtzentrum entlasten.
Lange wurde über sogenannte Pförtnerampeln in Leonberg diskutiert, nun ist eine in Betrieb: An der Ortseinfahrt des Stadtteils Höfingen aus Richtung Ditzingen steht eine, wie es amtlich heißt, „Anlage zur intelligenten Verkehrssteuerung“. Damit soll der Ausweichverkehr von den Autobahnen 81 und 8 reduziert und so das innerstädtische Straßennetz entlastet werden. Um das stauträchtige Leonberger Dreieck und das Nadelöhr Engelbergtunnel zu vermeiden, nehmen viele gerne die Querspange zwischen Ditzingen und Rutesheim.
Die neue Ampel steuert den Zufluss der Fahrzeuge in die Innenstadt. Die Ampel lässt nur eine begrenzte Zahl an Fahrzeugen gleichzeitig in den Ort fahren. „Die Autos fließen dadurch gleichmäßiger in den Stadtverkehr“, erklärt die Stadtverwaltung. „Das hilft, Staus und zu viel Verkehr zu vermeiden.“
Weitere Ampel an der Höfinger Ortseinfahrt in Richtung Gebersheim
Die Ampel reagiere dabei flexibel auf die aktuelle Verkehrslage. So sollen lange Rotphasen vermieden werden. Zuvor wurde die Anlage im sogenannten „Blindbetrieb“ getestet. Dabei blieben die Ampelsignale ausgeschaltet. So konnten die Technik und die Abläufe geprüft werden.
Die Pförtnerampel wird nicht die einzige bleiben. Auch an der Höfinger Ortseinfahrt in Richtung Gebersheim und im Nachbarstadtteil selbst sind weitere Anlagen vorgesehen. Sie gehen in den nächsten Wochen in Betrieb. Zuvor sind noch technische Anpassungen nötig, heißt es aus dem Rathaus.