Das Freilichtmuseum Beuren ist auch mit Bus und Bahn zu erreichen. Foto: picture-alliance / dpa/Norbert Försterling

Vor der eigenen Haustüre ist es auch ganz schön. Aber wo kann man in der Region eigentlich hinfahren? Und wie? Dabei gibt es nun Tipps und Hilfe vom Verkehrsverbund Stuttgart.

Wie die Menschen früher gelebt haben, das kann man in Freilichtmuseum Beuren erkunden. Das wird vielen Ausflüglern ein Begriff sein, ebenso wie die Therme nebenan, oder das Siebenmühlental oder das Fildorado. Aber waren Sie schon mal an der Kugelmühle in Neidlingen? Oder im Kletterwald in Plochingen?

 

Lieblingsziele in der Region

Diese Ausflugstipps finden sich in der neuen Broschüre des Verkehrsverbundes Stuttgart VVS „20 Lieblingsziele im Landkreis Esslingen“. Sie ergänzt eine Reihe mit ähnlichen Broschüren, die es etwa für das Remstal und den Kreis Göppingen gibt. Ganz neu aufgelegt gibt es auch den Sammelband „40 Lieblingsziele in der Region“. Da finden sich etwa der Neckarstrand in Remseck, der Pomeranzengarten in Leonberg, das Märklin-Museum in Göppingen, das Teehaus in Stuttgart oder das Merkel’sche Bad in Esslingen. Samt Beschreibung, und wie man mit Bus und Bahn dort hinkommt.

Rabatt für die Erlebniscard

Logischerweise will der VVS, dass die Menschen seine Angebote nutzen. „Der Freizeitverkehr hat einen höheren Anteil als der Pendlerverkehr“, sagt Thomas Hachenberger, Geschäftsführer des VVS. Und Ausflüge sollten die Menschen am besten mit dem Nahverkehr bewältigen. Deshalb arbeitet der VVS eng mit der Regio Marketing zusammen, immerhin gibt es in der Region rund 100 Million Tagestouristen, davon 52 Millionen in Stuttgart. Man redet also über eine Menge Fahrten. Regio Marketing und der VVS wollen Internetseiten verzahnen, Veranstaltungen und Ausflugsziele gemeinsam bewerben. Und die Erlebniscard , mit der man 70 Orte in der Region umsonst besuchen kann, wird vom VVS unterstützt. Wer über den VVS ein Deutschland-Ticket erworben hat, bekommt zehn Euro Rabatt, die Erlebniscard online gibt es also für 59 Euro. So will man den Tourismus in der Region fördern, den Kunden ein Zuckerle gönnen, „umweltbewusste Anreiseoptionen fördern und Parkplatzprobleme reduzieren“, sagt Hachenberger. 600 Kunden haben das bisher genutzt. Ein Anfang.