Eröffnung des neuen Themenbereichs „Karle Kolbenfresser“ im Freizeitpark Tripsdrill: Dazu zählen das Gebäude „Karle Kolbenfresser & Sohn“ mit Restaurant und Tagungsbereich sowie die neue Familienattraktion „Heißer Ofen“. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart

Was vor rund vier Jahren mit der Planung der Katapult-Achterbahn „Karacho“ begann, wird nun mit der Fertigstellung des neuen Areals rund um das Tüftlergenie „Karle Kolbenfresser“ vollendet. Der Erlebnispark Tripsdrill erweitert das Angebot um seinen bislang größten Themenbereich.

Cleebronn - Zu dem bislang größten und neu eröffneten Themenbereich im Freizeitpark Tripsdrill zählen das Gebäude „Karle Kolbenfresser & Sohn“ mit Restaurant und Tagungsbereich sowie die neue Familienattraktion „Heißer Ofen“. Auch im Wartebereich bei der Katapult-Achterbahn „Karacho“ sind nun alle Erfindungen und Kuriositäten des Tüftlers zu bestaunen.

Als die Katapult-Achterbahn „Karacho“ gebaut und im Juli 2013 eröffnet wurde, stand für die Verantwortlichen des Freizeitparks bereits fest: Hier entsteht ein neuer, großer Themenbereich. „Mit dem Bau der Karacho haben wir einen technischen Meilenstein gesetzt. Darauf wollten wir natürlich aufbauen. Wir sind stolz, uns dieser Herausforderung gestellt zu haben und mit dem Themenbereich um unseren Tüftler Karle Kolbenfresser ein weiteres Großprojekt vollendet zu haben.“, so Tripsdrill-Geschäftsführer Helmut Fischer. 2014 begann der Bau des Fabrikgebäudes „Karle Kolbenfresser & Sohn“. Im Sommer 2015 ging ein Teilbereich an den Start. Zum Beginn der Saison 2016 wurde das Restaurant „Zur Werksküche“ für die Besucher geöffnet.

Auf alt getrimmt

Bevor es überhaupt an die Planung des Fabrikgebäudes ging, wurden zahlreiche Bauten in der Umgebung besichtigt – unter anderem in Kornwestheim, Bietigheim und Bönnigheim. „Ich kann Ihnen versichern, dieses Projekt war eine ganz besondere Herausforderung für uns. Denn auf alt getrimmt, aber mit der modernsten Technik dahinter ausgerüstet, dabei alle Vorschriften von Ämtern und Behörden einhalten … das muss man erst einmal alles unter einen Hut bekommen.“, erklärt Tripsdrill-Geschäftsführer Roland Fischer.

Überall sind Details zu erkennen. So sind im Mauerwerk rund 22.000 Klinkersteine verbaut. Für den Innenbereich wurde ein spezieller Industrieboden gewählt, die Wände zeigen deutliche „Alterungsrisse“, Aufzug und Türen wurden rostig gestaltet. Elektrische und andere Installationen wurden – wie früher üblich – Aufputz verlegt.

Die Nachfrage an Tagungsmöglichkeiten in Tripsdrill wächst stetig. Daher wurde die „Tüftlerstätte“ im Obergeschoss der Fabrik von Karle Kolbenfresser integriert. 120 Menschen haben in diesem klimatisierten Raum Platz.

Nostalgisch gestaltete Motorräder

Die neue Familienattraktion „Heißer Ofen“ bildet einen weiteren Baustein in diesem Themenbereich. Pünktlich zum Start der Sommerferien ist diese Anlage für Klein und Groß in Betrieb gegangen. Hier heizen die Besucher auf nostalgisch gestalteten Motorrädern in die Steilkurve.

Die interaktive Familienattraktion ist ein Rundfahrgeschäft und besteht aus acht Motorrädern mit Beiwagen. Der Lenker des Motorrads ist nicht nur zur Zierde angebracht: Betätigt der Fahrgast das Handgas, hebt sich das Motorrad auf bis zu 3,3 Meter in die Höhe und neigt sich bis zu 80 Grad in die Steilkurve.

„Wir haben diese Familienattraktion bewusst zwischen Karacho und Mammut platziert – denn auch die Kleinen sollen ihren Spaß haben“, so Benjamin Fischer, Mitglied der Tripsdrill-Geschäftsführung. Bereits ab drei Jahren und 90 Zentimeter Größe darf sich der Nachwuchs auf die Motorräder setzen. Aber auch die Großen, die schon immer vom Motorradfahren geträumt haben, dürfen mitfahren.

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