Mit der Reservierung der Arbeitsplätze tun sich nicht alle Bibliotheksnutzer leicht. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Am Montag hat der Neubau der Württembergischen Landesbibliothek – seit 2015 in Arbeit – erstmals seine Pforten geöffnet. Den Besuchern gefällt das großzügige Gebäude. Aber es gibt auch Kritik.

Stuttgart - Heimlich, still und leise hat die Württembergische Landesbibliothek ihren Neubau an der Konrad-Adenauer-Straße (B 14) am Montag eröffnet. Ohne Festakt, ohne ein Band zu durchschneiden, was dem Land in Zeiten von Corona nicht angemessen erscheint, durften die Nutzer einfach in den Neubau wechseln.

Für den Umzug war der Altbau sechs Tage zuvor geschlossen worden, er soll nun für mehrere Jahre und viele Millionen Euro saniert werden. Die Besucher des Neubaus waren am ersten Tag voll des Lobes für Helligkeit und Geräumigkeit des mindestens 58 Millionen Euro teuren neuen Gebäudes. Kritik gab es an der Führung zum Eingang und am neuen Reservierungssystem. Der Vorplatz, die Caféteria und die Tiefgarage lassen noch auf sich warten.

Wie die Landesbibliothek bei den Besuchern ankommt, sehen Sie in unserer Galerie.

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