Die Noten des Schülers reichten für eine Versetzung aus, berichtet die Polizei (Symbolbild) Foto: dpa

Nach einem Streit um seine Zeugnisnoten ist ein neunjähriger Junge aus Neu-Ulm verschwunden. Eine große Suchaktion bleibt zunächst ohne Erfolg.

Neu-Ulm - Erst war die Mama am Freitag mit den Zeugnisnoten ihres neunjährigen Sohnes nicht zufrieden und dann war der Drittklässler in Neu-Ulm nach dem Streit plötzlich verschwunden. Die Mutter war danach fort und fand nach ihrer Rückkehr die Haustür offenstehend vor - vonn dem Jungen keine Spur. Er hatte nach Polizeiangaben kein Handy, kein Geld und auch keine Getränke dabei.

Eine große Suchaktion mit mehreren Diensthundeführern und etlichen Funkstreifen blieb ohne Erfolg. Erst nach mehr als fünf Stunden ging ein Anruf eines älteren Ehepaares ein, dem in der Friedrichsau in Ulm - also schon jenseits der Donau und damit in Baden-Württemberg - ein einsamer und trauriger Junge aufgefallen war.

Es war tatsächlich der Gesuchte. Er wurde in die Obhut seiner Eltern übergeben. Seine Noten reichten zum Wechsel in die 4. Klasse übrigens völlig aus, betonte die Polizei.

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