Ob Martin Schulz und Angela Merkel sich auf eine Kooperationskoalition („Koko“) einigen können? (Symbolbild) Foto: AP FILES

Kommt statt der „Groko“ jetzt die „Koko“? Ob Martin Schulz und Angela Merkel sich auf eine Kooperationskoalition einigen können, steht noch in den Sternen. Im Netz kommt die Lightversion der Großen Koalition allerdings nicht gut an.

Berlin - Das Wirrwarr um die Regierungsbildung in Berlin geht in die nächste Runde: Nach dem Scheitern von „Jamaika“ steht die SPD als möglicher Koalitionspartner der Union im Rampenlicht. Weiteren vier Jahren „Groko“ – also einer großen Koalition – stehen die Sozialdemokraten skeptisch gegenüber. Daher schlagen sie nun die „Koko“ vor. Eine Kooperationskoalition, die sich vertraglich nur auf einige wenige Kernpunkte einigt und die übrigen Themen im Bundestagsplenum entscheidet. Im Netz jedenfalls kommt die „Koko“ nicht gut.

Keine feste Bindung und die Einigung auf einige wenige Kernpunkte? Klingt eher wie eine offene Beziehung, meinen einige User:

Andere können nur noch mit dem Kopf schütteln:

Manche sind der Ansicht, die SPD wolle sich aus der Verantwortung stehlen und sich an kritischen Stellen in die Opposition verabschieden:

CSU-Chef Horst Seehofer hatte die „Koko“ als Vorschlag aus der Krabbelgruppe abgetan. Dafür erntete er Kritik bei Twitter:

Ein anderer User weist daraufhin, dass eine Kooperationskoalition in der Praxis durchaus funktionieren kann:

Nicht nur die Bedeutung, sondern auch der Name selbst wird im Netz skeptisch beäugt:

Teilweise wird aber auch schon über andere Koalitionsmöglichkeiten nachgedacht:

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