Nicolas Gonzalez, Santiago Ascacibar und Orel Mangala (v.l.n.r.) bejubeln den VfB-Sieg. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

In Bad Cannstatt kehren erst einmal wieder die Lächeln in die Gesichter zurück und auch die Fans zeigen sich nach dem 3:1-Erfolg gegen Kellerkind Dynamo Dresden versöhnlich. Ein kleiner Argentinier bekommt im Netz derweil besonders viel Lob ab.

Stuttgart - In der zweiten Liga war der VfB Stuttgart zuletzt eher Aufbaugegner für Teams aus den unteren Regionen der Tabelle. Ein Sieg gegen Dynamo Dresden war dementsprechend alles andere als selbstverständlich. Dass es nach dem hart erkämpften Sieg im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV nun auch in der Mercedes-Benz Arena klappte, freute Fans und Spieler deshalb umso mehr. Im Netz fielen die Reaktionen hauptsächlich positiv aus.

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Zuletzt bot der VfB seinen Anhängern eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Erst ein Sieg im Topspiel gegen Bielefeld, dann drei Liganiederlagen in Folge vor dem Pokalerfolg in Hamburg. Kein Wunder, dass sich die Fans nach etwas mehr Konstanz sehnen.

Nach dem Spiel gegen Dresden drehten sich die Konversationen in den sozialen Medien vor allem um drei Spieler, allen voran um Zweikampfmaschine Santiago Ascacibar. Ganze 68 Pflichtspiele hat es gedauert bis der kleine Argentinier seinen ersten Treffer im Trikot mit dem Brustring erzielen konnte. Gegen Dynamo war es endlich soweit. Dafür bekam er eine geballte Ladung Liebe.

Der zweite Liebling des Tages war Silas Wamangituka. Der Neuzugang kam, sah und siegte. Nur 27 Sekunden nach seiner Einwechslung sorgte er mit dem 3:1 für die Entscheidung. Das Netz war begeistert.

Dass der Kongolese mit dem schwer aussprechbaren Nachnamen nun endgültig beim VfB angekommen ist, zeigte sich allerdings erst beim Jubel der Cannstatter Kurve und dem obligatorischen Feiern des Torschützen.

Zuletzt gab es noch einen besonderen Auftritt eines Spielers, der am Sonntagmittag gerade einmal fünf Minuten auf dem Platz stand. Einige Zuschauer konnten sich vielleicht schon gar nicht mehr daran erinnern, dass Wataru Endo beim VfB spielt, da Trainer Tim Walter bisher gänzlich auf den japanischen Nationalspieler verzichtet hatte. Bei seinem Debüt mussten dementsprechend die Wortspiele herausgekramt werden.

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