Hauptkommissar Felix Voss ermittelte im Tatort am Sonntagabend verdeckt in einer Flüchtlingsunterkunft in Bamberg. Foto: Bayerischer Rundfunk

Beim Franken-Tatort am Sonntagabend ging es um einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Bamberg. Die Einschaltquoten waren hoch, doch die Zuschauer kritisierten besonders zwei Dinge.

Stuttgart - Ein Brandanschlag auf eine Bamberger Flüchtlingsunterkunft, ein Tatort-Kommissar undercover und rechtsradikale Schläger: Darum ging es im Franken-Tatort „Am Ende geht man nackt“ am Sonntagabend.

Hauptkommissar Felix Voss und seine Kollegen ermitteln den Angreifer in der rechtsradikalen Szene. Dafür zeigt Voss vollen Körpereinsatz und begibt sich getarnt als tschetschenischer Flüchtling in die Unterkunft. Rechtsradikale Schläger greifen ihn und andere Flüchtlinge an, doch die Polizei glaubt nicht den Opfern, sondern den deutschen Angreifern.

Voss arbeitet für einen Dumpinglohn bei einer Putzfirma, andere Flüchtlinge kassieren für die Arbeitsvermittlung Provision. Alles nur Klischees? Das kritisieren zumindest einige Zuschauer.

So fallen die Netzreaktionen aus:

Fehlende Spannung und anhaltende Langeweile waren ein weiterer Kritikpunkt vieler Twitter-User:

Beim fränkischen Dialekt trennten sich die Meinungen der Zuschauer:

Doch es gab auch positive Reaktionen zum Themenschwerpunkt des Tatorts:_

Und besonders das Verhalten von Hauptkommisar Voss wurde gelobt:

Auch der deutsch-marokkanische Schauspieler Yasin el Harrouk überzeugte wohl in seiner Rolle als krimineller Flüchtling:

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